Übersetzungen: Deutsches Startup schlägt Google und Microsoft
Die Macher des beliebten Übersetzungstools Linguee wollen Google und Microsoft mit einem neuen KI-Übersetzer Konkurrenz machen. DeepL setzt wie seine Konkurrenten auf neuronale Netzwerke. Statt der meist üblichen rekurrenten neuronalen Netze kommen aber so genannte Convolutional Networks zum Einsatz, die noch akkuratere Übersetzungen ermöglichen sollen.
Wie DeepL auf seiner Webseite erklärt, soll der neue Dienst die Übersetzer von Google, Microsoft und Facebook um den Faktor 3:1 schlagen. Bei einem Test seien 100 Sätze von DeepL und den Konkurrenten automatisch übersetzt und die Ergebnisse anschließend von professionellen Übersetzern bewertet worden. Die Profis bewerteten die DeepL-Übersetzungen dreimal häufiger als bestes Ergebnis, als den Output der Konkurrenten. Darüber hinaus habe DeepL beim so genannten Bleu Score besonders gut abgeschnitten, mit dem die Übersetzungsleistung von automatischen Diensten gemessen wird.
DeepL soll besser sein...
...als Google und Bing
Zum Start von DeepL muss man sich mit der Webseite begnügen, auf der man Texte in ein Feld eingeben und automatisch übersetzen lassen kann. Apps für Android und iOS sollen aber bereit in Arbeit sein und mit etwas Glück noch vor Ende des Jahres erscheinen. Was meint Ihr zum neuen Übersetzer von DeepL? Ist er wirklich besser als die Übersetzer von Google und Bing? Was die Spracherkennung betrifft, hat Microsoft aktuell die Nase vorn. Von einer Integration eines Systems wie DeepL, könnten der Skype- und PowerPoint-Translator wahrscheinlich sehr profitieren. Vielleicht wird das Start-Up ja schon bald von Google oder Microsoft übernommen.
DeepL Translator Hier gehts zur Webseite
DeepL soll besser sein...
...als Google und Bing
Bald 230 Sprachkombinationen
Bislang kann man DeepL über eine Webseite in den Sprachen Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Niederländisch, Polnisch und Deutsch nutzen. In den kommenden Monaten sollen Mandarin, Japanisch, Russisch und Portugiesisch dazukommen. Bis Ende des Jahres will DeepL alle 230 Sprachkombinationen anbieten, die derzeit auch von Linguee unterstützt werden. Die über Linguee über längere Zeit gesammelten Informationen dienen DeepL als Datenbasis, welche durch einen Supercomputer mit 5,1 Petaflops mit Hilfe des neuronalen Netzes ausgewertet und erweitert wird.Zum Start von DeepL muss man sich mit der Webseite begnügen, auf der man Texte in ein Feld eingeben und automatisch übersetzen lassen kann. Apps für Android und iOS sollen aber bereit in Arbeit sein und mit etwas Glück noch vor Ende des Jahres erscheinen. Was meint Ihr zum neuen Übersetzer von DeepL? Ist er wirklich besser als die Übersetzer von Google und Bing? Was die Spracherkennung betrifft, hat Microsoft aktuell die Nase vorn. Von einer Integration eines Systems wie DeepL, könnten der Skype- und PowerPoint-Translator wahrscheinlich sehr profitieren. Vielleicht wird das Start-Up ja schon bald von Google oder Microsoft übernommen.
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