Sonnensturm trifft Erde:
Viel Lärm um (fast) nichts
Die Erde ist aktuell dem Einfluss eines relativ starken Sonnensturms ausgesetzt. Da die Sonne sich gerade auf einen Zyklus starker Aktivität zubewegt, dessen Maximum sie voraussichtlich im kommenden Jahr erreichen wird, werden solche Ereignisse in den kommenden Monaten wohl noch einige Male vorkommen.
Grund zur Beunruhigung gibt es allerdings nicht - auch wenn dies in der Boulevardpresse, aber teils auch in seriöseren Publikationen, anders klingt. So drohen beispielsweise laut 'Bild' spürbare Konsequenzen: "GPS, Handys, TV, Radio und Stromnetze lahmgelegt, kollabierende Versorgungsnetze." Zwar wird einschränkend erwähnt, dass all dies nicht zwingend eintreten muss, aber es eben doch durchaus möglich ist.
Wer allerdings nicht gerade solche Berichte liest oder aber das seltene Glück hat, heute Abend auch in Deutschland Polarlichter beobachten zu können, wird von all dem, was sich im All abspielt, wohl gar nichts mitbekommen. Denn die Satelliten sind darauf ausgelegt, solchen Partikelschauern standzuhalten. Zur Sicherheit werden eventuell nur einige Flüge, die für gewöhnlich über die Polarregionen gehen, etwas andere Routen nehmen, um die Passagiere nicht den etwas erhöhten Strahlungswerten auszusetzen.
Die Stärke des Sonnensturms reicht allerdings bei weitem nicht aus, Infrastrukturen auf der Erde und vor allem nicht in unseren Breitengraden gefährlich zu werden. Lediglich GPS-Messungen könnten einige Stunden lang etwas ungenauer ausfallen. In Skandinavien beispielsweise, wo man mit solchen Ereignissen ohnehin vertraut ist, verfügen die Stromnetze beispielsweise über eine stärkere Toleranz für Spannungsspitzen, falls Partikelströme von der Sonne etwas zuviel Energie in die Leitungen induzieren.
Der aktuelle Sonnensturm wurde von der NASA als G3 klassifiziert. Er liegt damit also im Mittelfeld der von G1 bis G5 reichenden Risikoskala. Während eines Aktivitätszyklus der Sonne kommen diese relativ häufig vor. Für die kommenden Tagen wird beispielsweise mit weiteren Ausbrüchen dieser Stärke gerechnet.
Da die Sonne unter der ständigen Beobachtung einer ganzen Reihe von Satelliten steht, werden schwere Ausbrüche Tage vor dem Eintreffen der Partikelwolken gesehen und es ist möglich, die nötigen Vorkehrungen zu treffen - dies betrifft aber ebenfalls kaum unseren Alltag. Hier geht es darum, beispielsweise empfindliche Instrumente von Satelliten abzusichern, die Astronauten auf der ISS in die am besten strahlengeschützten Bereiche der Raumstation zu schicken und einige Flüge in Polarregionen umzuleiten.
Wer allerdings nicht gerade solche Berichte liest oder aber das seltene Glück hat, heute Abend auch in Deutschland Polarlichter beobachten zu können, wird von all dem, was sich im All abspielt, wohl gar nichts mitbekommen. Denn die Satelliten sind darauf ausgelegt, solchen Partikelschauern standzuhalten. Zur Sicherheit werden eventuell nur einige Flüge, die für gewöhnlich über die Polarregionen gehen, etwas andere Routen nehmen, um die Passagiere nicht den etwas erhöhten Strahlungswerten auszusetzen.
Die Stärke des Sonnensturms reicht allerdings bei weitem nicht aus, Infrastrukturen auf der Erde und vor allem nicht in unseren Breitengraden gefährlich zu werden. Lediglich GPS-Messungen könnten einige Stunden lang etwas ungenauer ausfallen. In Skandinavien beispielsweise, wo man mit solchen Ereignissen ohnehin vertraut ist, verfügen die Stromnetze beispielsweise über eine stärkere Toleranz für Spannungsspitzen, falls Partikelströme von der Sonne etwas zuviel Energie in die Leitungen induzieren.
Der aktuelle Sonnensturm wurde von der NASA als G3 klassifiziert. Er liegt damit also im Mittelfeld der von G1 bis G5 reichenden Risikoskala. Während eines Aktivitätszyklus der Sonne kommen diese relativ häufig vor. Für die kommenden Tagen wird beispielsweise mit weiteren Ausbrüchen dieser Stärke gerechnet.
Da die Sonne unter der ständigen Beobachtung einer ganzen Reihe von Satelliten steht, werden schwere Ausbrüche Tage vor dem Eintreffen der Partikelwolken gesehen und es ist möglich, die nötigen Vorkehrungen zu treffen - dies betrifft aber ebenfalls kaum unseren Alltag. Hier geht es darum, beispielsweise empfindliche Instrumente von Satelliten abzusichern, die Astronauten auf der ISS in die am besten strahlengeschützten Bereiche der Raumstation zu schicken und einige Flüge in Polarregionen umzuleiten.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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