Sonnenfinsternis holte massenhaft Nutzer vom Bildschirm weg
Die totale Sonnenfinsternis über dem Gebiet der USA hat etwas geschafft, was nur wenigen anderen Ereignissen gelingt: Sehr viele Nutzer haben die Augen von ihren Bildschirmen gelöst und richteten den Blick zum Himmel. Und dann brach sich die Begeisterung in den sozialen Netzwerken Bahn.
"Hey, wir müssen schon staunen, dass 10 Prozent von euch lieber zusehen, wie ein riesiger Felsen einen riesigen Gasball verdeckt, während wir doch immer für euch da waren", hieß es auf dem Twitter-Kanal des Streaming-Dienstes Netflix. Dessen Streaming-Traffic brach um 10 Prozent ein, als der Schatten des Mondes über das Territorium der USA wanderte.
Und dann wollten sich natürlich alle über ihre Erlebnisse austauschen. 240 Millionen Interaktionen vermeldete Facebook im Zusammenhang mit der Sonnenfinsternis. Hinzu kamen noch einmal rund 6 Millionen Tweets. Angesichts der Tatsache, dass die meisten Nutzer aber ohnehin ständig ihre Timelines nachladen und mit ihren Kontakten interagieren, wurden hier keine wesentlich höheren Traffic- oder Nutzer-Zahlen verzeichnet.
Anders sah die allerdings etwas überraschend bei den klassischen Nachrichtenmedien aus. Offenbar interessierten sich dann doch sehr viele Menschen für die Hintergründe und wie die Finsternis sich in anderen Landesregionen ereignete. Der Traffic der klassischen Medienhäuser schoss um mehr als das Doppelte - konkret um 113 Prozent - nach oben.
Unter dessen erschienen Unmengen von Bildern, auf denen Menschen mit mehr oder weniger guter Ausrüstung versuchten, das Ereignis festzuhalten. Beeindruckende Aufnahmen kamen letztlich aber auch von den Raumfahrtagenturen. Observatorien schafften es, die kurzen Momente einzufangen, an denen sich nicht nur der Mond vor die Sonne schob sondern auch noch die Internationale Raumstation (ISS) die Bahn kreuzte. Auch die Satelliten zur Sonnenbeobachtung lieferten natürlich Bilder. Aber auch die Besatzung der ISS, die den Kernschatten des Mondes als dunklen Fleck über die Erde laufen sahen.
Und dann wollten sich natürlich alle über ihre Erlebnisse austauschen. 240 Millionen Interaktionen vermeldete Facebook im Zusammenhang mit der Sonnenfinsternis. Hinzu kamen noch einmal rund 6 Millionen Tweets. Angesichts der Tatsache, dass die meisten Nutzer aber ohnehin ständig ihre Timelines nachladen und mit ihren Kontakten interagieren, wurden hier keine wesentlich höheren Traffic- oder Nutzer-Zahlen verzeichnet.
Anders sah die allerdings etwas überraschend bei den klassischen Nachrichtenmedien aus. Offenbar interessierten sich dann doch sehr viele Menschen für die Hintergründe und wie die Finsternis sich in anderen Landesregionen ereignete. Der Traffic der klassischen Medienhäuser schoss um mehr als das Doppelte - konkret um 113 Prozent - nach oben.
Unter dessen erschienen Unmengen von Bildern, auf denen Menschen mit mehr oder weniger guter Ausrüstung versuchten, das Ereignis festzuhalten. Beeindruckende Aufnahmen kamen letztlich aber auch von den Raumfahrtagenturen. Observatorien schafften es, die kurzen Momente einzufangen, an denen sich nicht nur der Mond vor die Sonne schob sondern auch noch die Internationale Raumstation (ISS) die Bahn kreuzte. Auch die Satelliten zur Sonnenbeobachtung lieferten natürlich Bilder. Aber auch die Besatzung der ISS, die den Kernschatten des Mondes als dunklen Fleck über die Erde laufen sahen.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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