Megaupload: Webseite für Betroffene eingerichtet
In den vergangenen Tagen stellten sich Millionen Nutzer, die private und legale Dateien bei Megaupload hochgeladen hatten, die bange Frage, ob sie ihre Urlaubsbilder, Dokumente etc. je wieder sehen werden. Zumindest haben sie jetzt eine Anlaufstation.
Die Bürgerrechtsorganisation 'Electronic Frontier Foundation' (EFF) und der US-Hoster Carpathia, bei dem viele der Megaupload-Daten lagern, haben gemeinsam eine Webseite namens 'Megaretrieval.com' eingerichtet. Auf diese Weise will man erreichen, dass geschätzte 50 Millionen User des vor kurzem gesperrten Filehosters vielleicht doch noch ihre Daten wiedersehen.
Siehe auch: Megaupload: Daten mindestens 2 Wochen sicher
"Die EFF ist besorgt, dass so vielen rechtmäßigen Nutzer von Megaupload.com ohne Warnung ihr Eigentum weggenommen worden ist und das die Regierung keine Schritte unternimmt, um ihnen zu helfen", sagt EFF-Anwältin Julie Samuels. "Wir glauben, dass es wichtig ist, dass die Stimmen dieser Nutzer gehört werden, wenn das Verfahren voranschreitet."
Der Hoster Carpathia, dem die US-Behörden am Anfang der Woche (neben Cogent Communications) an sich die Freigabe erteilt hatten, die Megaupload-Daten von ihren Servern löschen zu dürfen, unterstützt die EFF-Initiative und hat auch die Megaretrieval.com-Seite eingerichtet.
Carpathia-Sprecher Brian Winter betonte noch einmal, dass der Hoster selbst keinen Zugang zu den Megaupload-Daten habe: "Wir unterstützen deshalb die EFF und ihre Versuche, den Usern zu helfen, die über Megaupload gespeicherten legalen Daten wiederzubekommen."
In einer gemeinsamen Pressemitteilung erklären die Bürgerrechtsorganisation und der Hoster, dass man Nutzern in den Vereinigten Staaten helfen wolle, rechtliche Unterstützung in dieser Causa zu bekommen. Für Betroffene aus Europa oder anderen Staaten trifft dies wohl nicht zu, da als rechtliche Basis für die EFF-Initiative die US-Gesetze gelten.
Anmerkung: Wir haben bei der EFF nachgefragt, ob es auch nur ansatzweise einen Sinn hat, sich als europäischer Nutzer bzw. Betroffener an die Organisation zu wenden. Sobald wir eine Antwort bekommen, werden wir diese als Update nachreichen.
Siehe auch: Megaupload: Daten mindestens 2 Wochen sicher
"Die EFF ist besorgt, dass so vielen rechtmäßigen Nutzer von Megaupload.com ohne Warnung ihr Eigentum weggenommen worden ist und das die Regierung keine Schritte unternimmt, um ihnen zu helfen", sagt EFF-Anwältin Julie Samuels. "Wir glauben, dass es wichtig ist, dass die Stimmen dieser Nutzer gehört werden, wenn das Verfahren voranschreitet."
Der Hoster Carpathia, dem die US-Behörden am Anfang der Woche (neben Cogent Communications) an sich die Freigabe erteilt hatten, die Megaupload-Daten von ihren Servern löschen zu dürfen, unterstützt die EFF-Initiative und hat auch die Megaretrieval.com-Seite eingerichtet.
Carpathia-Sprecher Brian Winter betonte noch einmal, dass der Hoster selbst keinen Zugang zu den Megaupload-Daten habe: "Wir unterstützen deshalb die EFF und ihre Versuche, den Usern zu helfen, die über Megaupload gespeicherten legalen Daten wiederzubekommen."
In einer gemeinsamen Pressemitteilung erklären die Bürgerrechtsorganisation und der Hoster, dass man Nutzern in den Vereinigten Staaten helfen wolle, rechtliche Unterstützung in dieser Causa zu bekommen. Für Betroffene aus Europa oder anderen Staaten trifft dies wohl nicht zu, da als rechtliche Basis für die EFF-Initiative die US-Gesetze gelten.
Anmerkung: Wir haben bei der EFF nachgefragt, ob es auch nur ansatzweise einen Sinn hat, sich als europäischer Nutzer bzw. Betroffener an die Organisation zu wenden. Sobald wir eine Antwort bekommen, werden wir diese als Update nachreichen.
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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