Megaupload: Massenhaft YouTube-Inhalte geklaut?
Der Filehoster Megaupload soll bei seinem Start im Jahr 2006 versucht haben, das Interesse der Nutzer auf das eigene Angebot zu lenken, indem man automatisiert den Video-Bestand von YouTube großflächig abgegriffen hat. Das soll aus der E-Mail-Korrespondenz zwischen verschiedenen Beteiligten hervorgehen, berichtete das US-Magazin 'CNet'.
In einer Nachricht des mutmaßlichen Chefentwicklers des Filehosters an einen der Gründer hieß es demnach: "Haben wir noch Server verfügbar, um mit dem Download der YouTube-Videos fortzufahren?" Dem habe Kim Schmitz, der an der Spitze der Organisation gestanden haben soll, demnach Priorität eingeräumt.
In einer Antwort wird dann die Hoffnung dargelegt, dass YouTube den Prozess nicht auf einmal durch die Implementierung eines Systems stört, mit dem unberechtigte Video-Abrufe erkannt werden können. "Wir haben jetzt erst 30 Prozent ihrer Videos", hieß es weiter. "Meiner Ansicht nach wäre es gut, alles zu haben, so das wir später entscheiden und überlegen können, wie wir das nutzen können."
Wenn der Schriftverkehr authentisch ist, könnte dies der Staatsanwaltschaft dabei behilflich sein, die Darstellung, dass Megaupload lediglich eine Plattform angeboten hat, um Nutzern den Austausch von Daten zu ermöglichen, widerlegen. Denn eine solche Beschaffung von Inhalten zielt recht eindeutig darauf ab, mit unrechtmäßig angebotenen Inhalten Nutzer anzulocken und Geld zu verdienen.
Dies würde auch Stellungnahmen aus der Hacker-Szene stützen, in denen eine Gleichsetzung des Falls Megaupload mit The Pirate Bay scharf zurückgewiesen wurde. Die Betreiber des schwedischen Torrent-Trackers erwirtschaften mit ihrem Angebot keine Gewinne, sondern betreiben die Infrastruktur aus Idealismus. Megaupload spülte hingegen Millionen-Erträge in die Kassen seiner Betreiber.
Seitens YouTubes gibt es bisher keine Bestätigung über eine entsprechende Kopieraktion. Angesichts dessen, dass die Angelegenheit schon fünf Jahre her ist, dürfte ein Nachweis für etwas, das damals offenbar nicht aufgefallen ist, auch schwer sein. Heute wäre solch ein umfangreiches Abgreifen von Inhalten wegen der inzwischen deutlich ausgebauten Schutzvorrichtungen aber wohl nicht mehr möglich, so eine Sprecherin der Google-Tochter.
In einer Antwort wird dann die Hoffnung dargelegt, dass YouTube den Prozess nicht auf einmal durch die Implementierung eines Systems stört, mit dem unberechtigte Video-Abrufe erkannt werden können. "Wir haben jetzt erst 30 Prozent ihrer Videos", hieß es weiter. "Meiner Ansicht nach wäre es gut, alles zu haben, so das wir später entscheiden und überlegen können, wie wir das nutzen können."
Wenn der Schriftverkehr authentisch ist, könnte dies der Staatsanwaltschaft dabei behilflich sein, die Darstellung, dass Megaupload lediglich eine Plattform angeboten hat, um Nutzern den Austausch von Daten zu ermöglichen, widerlegen. Denn eine solche Beschaffung von Inhalten zielt recht eindeutig darauf ab, mit unrechtmäßig angebotenen Inhalten Nutzer anzulocken und Geld zu verdienen.
Dies würde auch Stellungnahmen aus der Hacker-Szene stützen, in denen eine Gleichsetzung des Falls Megaupload mit The Pirate Bay scharf zurückgewiesen wurde. Die Betreiber des schwedischen Torrent-Trackers erwirtschaften mit ihrem Angebot keine Gewinne, sondern betreiben die Infrastruktur aus Idealismus. Megaupload spülte hingegen Millionen-Erträge in die Kassen seiner Betreiber.
Seitens YouTubes gibt es bisher keine Bestätigung über eine entsprechende Kopieraktion. Angesichts dessen, dass die Angelegenheit schon fünf Jahre her ist, dürfte ein Nachweis für etwas, das damals offenbar nicht aufgefallen ist, auch schwer sein. Heute wäre solch ein umfangreiches Abgreifen von Inhalten wegen der inzwischen deutlich ausgebauten Schutzvorrichtungen aber wohl nicht mehr möglich, so eine Sprecherin der Google-Tochter.
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