eBay-Chef: Einkaufen ist in drei Jahren ganz anders
John Donahoe, Chef des Online-Marktplatzes eBay, rechnet damit, dass die zahlreichen technischen Entwicklungen rund um den eCommerce und der dazugehörigen Payment-Systeme in den kommenden Jahren zu tiefgreifenden Veränderungen im Handel führen werden.
"Ich bin davon überzeugt, dass wir in den nächsten drei Jahren stärkere Veränderungen darin erleben werden, wie Verbraucher einkaufen und bezahlen, als es in den letzten 20 Jahren der Fall war", sagte Donahoe auf der aktuell in München stattfindenden Digital Life Design-Konferenz.
2012 soll demnach das Jahr sein, in dem die Steine ins Rollen gebracht werden. Inzwischen habe man schon einen Punkt erreicht, an dem die Grenzen zwischen Online- und Offline-Shopping immer schneller in Unschärfe verfallen. Bei der Hälfte aller Einkäufe von Verbrauchern habe im vergangenen Jahr bereits an irgendeiner Stelle das Netz mehr oder weniger eine Rolle gespielt.
eBay versucht von dieser Entwicklung zu profitieren. Statt wie beispielsweise Amazon eine Konkurrenz zum Offline-Handel aufzubauen, will sich eBay als Partner etablieren, der herkömmlichen Handelsunternehmen den Zugang zum Web eröffnet. "Wir sind Wegbereiter", beschreibt Donahoe die Strategie seines Unternehmens.
Er geht davon aus, dass die traditionellen Handelsketten letztlich die großen Gewinner sein werden - wenn es ihnen gelingt, ihr Geschäft auf eine Mischung verschiedenster Distributionskanäle umzustellen. Auf Grundlage dieser Überzeugung hat eBay also wohl die Strategie entwickelt, dann doch lieber als Partner mit im Boot zu sein und die Handelskonzerne mit Dienstleistungen zu unterstützen, als auf Konfrontation mit ihnen zu gehen.
Donahoe erklärte weiterhin, dass ein weiterer wichtiger Faktor für die Veränderungen im Handel der endgültige Durchbruch von mobilen Payment-Systemen sein werden. Die klassische Geldbörse werde bald verschwunden sein, ist der eBay-Chef überzeugt. An ihre Stelle sollen Handys und andere mobile Geräte treten.
2012 soll demnach das Jahr sein, in dem die Steine ins Rollen gebracht werden. Inzwischen habe man schon einen Punkt erreicht, an dem die Grenzen zwischen Online- und Offline-Shopping immer schneller in Unschärfe verfallen. Bei der Hälfte aller Einkäufe von Verbrauchern habe im vergangenen Jahr bereits an irgendeiner Stelle das Netz mehr oder weniger eine Rolle gespielt.
eBay versucht von dieser Entwicklung zu profitieren. Statt wie beispielsweise Amazon eine Konkurrenz zum Offline-Handel aufzubauen, will sich eBay als Partner etablieren, der herkömmlichen Handelsunternehmen den Zugang zum Web eröffnet. "Wir sind Wegbereiter", beschreibt Donahoe die Strategie seines Unternehmens.
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