Die Geschichte von Sony Ericsson endet mit Verlust
Der Handy-Hersteller Sony Ericsson hat das letzte Quartal seiner Geschichte mit einem hohen Verlust abgeschlossen. Das Joint Venture wird nun aufgelöst. Ericsson zieht sich zurück und der japanische Elektronikkonzern Sony bekommt einen Haufen Probleme zugeschoben.
207 Millionen Euro Verlust ist das Ergebnis des letzten Quartals für das Joint Venture. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres hatte man noch einen leichten Überschuss von 8 Millionen Euro vermelden können. Das Hauptproblem besteht darin, dass Sony Ericsson sein Geschäft nicht in den Griff bekommen hat.
Dies drückt sich darin aus, dass der Umsatz noch einmal um 16 Prozent auf 1,29 Milliarden Euro absackte. Wegen des enormen Preisdrucks, dem man sich auf dem Smartphone-Markt ausgesetzt sieht, sind die Gewinnmargen zusätzlich von 30 auf 24 Prozent gefallen. Die operativen Ausgaben schossen hingegen von 427 Millionen auf 538 Millionen Euro in die Höhe.
"Die Ergebnisse unseres vierten Quartals spiegeln einen intensiven Konkurrenzkampf, ungünstige Makroökonomische Bedingungen und die Folgen einer Naturkatastrophe in Thailand wieder", erklärte Konzernchef Bert Nordberg.
Die Verkaufszahlen sackten so um stattliche 20 Prozent auf 9 Millionen Handys ab. Angesichts des starken Wachstums des Smartphone-Marktes um 60 Prozent ist dies natürlich ein Armutszeugnis. Nun hofft man, dass das Unternehmen unter der alleinigen Führung durch Sony zumindest im neuen Jahr von der Entwicklung profitieren kann.
Sony und Ericsson hatten ihre Handy-Sparten im Jahr 2001 zusammengelegt. Schon damals verzeichneten die Bereiche Verluste. Anfangs zeichnete sich zwar etwas Besserung ab, allerdings verpasste auch Sony Ericsson es wie verschiedene andere große Handy-Hersteller, flexibel genug auf die neuen Entwicklungen im Smartphone-Bereich zu reagieren. Im Oktober letzten Jahres war das Aus des Joint Ventures dann beschlossene Sache: Ericsson verkauft seine Anteile für 1,05 Milliarden Euro an den Partner.
Dies drückt sich darin aus, dass der Umsatz noch einmal um 16 Prozent auf 1,29 Milliarden Euro absackte. Wegen des enormen Preisdrucks, dem man sich auf dem Smartphone-Markt ausgesetzt sieht, sind die Gewinnmargen zusätzlich von 30 auf 24 Prozent gefallen. Die operativen Ausgaben schossen hingegen von 427 Millionen auf 538 Millionen Euro in die Höhe.
"Die Ergebnisse unseres vierten Quartals spiegeln einen intensiven Konkurrenzkampf, ungünstige Makroökonomische Bedingungen und die Folgen einer Naturkatastrophe in Thailand wieder", erklärte Konzernchef Bert Nordberg.
Die Verkaufszahlen sackten so um stattliche 20 Prozent auf 9 Millionen Handys ab. Angesichts des starken Wachstums des Smartphone-Marktes um 60 Prozent ist dies natürlich ein Armutszeugnis. Nun hofft man, dass das Unternehmen unter der alleinigen Führung durch Sony zumindest im neuen Jahr von der Entwicklung profitieren kann.
Sony und Ericsson hatten ihre Handy-Sparten im Jahr 2001 zusammengelegt. Schon damals verzeichneten die Bereiche Verluste. Anfangs zeichnete sich zwar etwas Besserung ab, allerdings verpasste auch Sony Ericsson es wie verschiedene andere große Handy-Hersteller, flexibel genug auf die neuen Entwicklungen im Smartphone-Bereich zu reagieren. Im Oktober letzten Jahres war das Aus des Joint Ventures dann beschlossene Sache: Ericsson verkauft seine Anteile für 1,05 Milliarden Euro an den Partner.
Thema:
Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
Neueste Downloads
Neue Nachrichten
Beliebte Nachrichten
Videos
Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
Ich empfehle ...
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
Version: KillerPDF v1.8.80 ist freigegeben
d-hubs - Gestern 09:09 Uhr -
"MSBuild.exe "Hard error" - Anzeige nach Win11-Start
Kuberg - Gestern 05:26 Uhr -
immich-News; Immich Insights ist da
d-hubs - Vorgestern 00:21 Uhr -
WordPress 7.1.3 :: Sicherheits- und Wartungsupdate -
d-hubs - 07.10. 01:10 Uhr -
Neu: Google Drive und Google Docs können
d-hubs - 06.10. 17:16 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen