Michael Dell: Tablets keine Gefahr fürs PC-Geschäft
Michael Dell, Chef des weltweit zweitgrößten Computerherstellers Dell, geht nicht davon aus, dass das boomende Tablet-Segment mittelfristig einen schwerwiegenden Einfluss auf den Computer-Markt haben wird. In den letzten Monaten wurde die Geräteklasse immer wieder als Grund für die geringen Verkaufszahlen bei Computern angeführt.
Die meisten Internet-User würden letztlich weiterhin auf den klassischen Desktop-PC oder das Notebook setzen, da diese in vielen Bereichen ein besseres Nutzungserlebnis böten, erklärte Dell laut einem Bericht der 'ComputerWorld' auf einem Industriekongress in Indien. Dies gelte seiner Ansicht nach auch für die Bedeutung von Smartphones.
Ein Anwender beispielsweise, der sein Studium oder seine Berufsausbildung beginnt, werde eher einen Computer als ein Smartphone oder ein Tablet kaufen, so Dell. "Wenn man sich zwei Geräte leisten kann, wird man dann wohl das Smartphone dem Tablet vorziehen", beschreibt der Konzernchef das voraussichtliche Kaufverhalten. Tablets kommen seiner Ansicht nach erst an dritter Stelle als bequeme mobile Ergänzung zum Smartphone in Betracht.
Allerdings dürfte Dells Sichtweise vor allem für die klassischen Industriestaaten gelten. In Indien und anderen Ländern, die gerade erst in großem Umfang die neuen Infrastrukturen erschließen, sind Handys oft der Hauptzugangspunkt zum Internet. Dies liegt vor allem am geringeren Preis, der die Geräte für eine große Zahl von Nutzern zugänglich macht.
Dies wirkt sich auch auf das Nutzungsverhalten aus. Hierzulande ist das Netz für viele Nutzer beispielsweise in erster Linie ein Medium, aus dem man vielfältigste Informationen und Inhalte beziehen kann. In den Schwellen- und Entwicklungsländern steht hingegen seine hauptsächliche Eigenart als Kommunikationsmedium deutlich stärker im Vordergrund.
Laut Dell werde dies auch Einfluss auf das Kaufverhalten in solchen Regionen haben. Hier wird wahrscheinlich ein Smartphone mit einem größeren Display eine willkommene Weiterentwicklung dessen sein, was die meisten Nutzer bisher als Schnittstelle zum Internet kannten. Für sein Unternehmen stellt dies aber nicht unbedingt ein Problem dar - und nicht nur, weil der Konzern auch selbst Smartphones verkauft. Wie Dell ausführte, seien mobile Nutzer deutlich stärker auf Cloud-Infrastrukturen angewiesen, was wiederum das Server-Geschäft ankurble.
Ein Anwender beispielsweise, der sein Studium oder seine Berufsausbildung beginnt, werde eher einen Computer als ein Smartphone oder ein Tablet kaufen, so Dell. "Wenn man sich zwei Geräte leisten kann, wird man dann wohl das Smartphone dem Tablet vorziehen", beschreibt der Konzernchef das voraussichtliche Kaufverhalten. Tablets kommen seiner Ansicht nach erst an dritter Stelle als bequeme mobile Ergänzung zum Smartphone in Betracht.
Allerdings dürfte Dells Sichtweise vor allem für die klassischen Industriestaaten gelten. In Indien und anderen Ländern, die gerade erst in großem Umfang die neuen Infrastrukturen erschließen, sind Handys oft der Hauptzugangspunkt zum Internet. Dies liegt vor allem am geringeren Preis, der die Geräte für eine große Zahl von Nutzern zugänglich macht.
Dies wirkt sich auch auf das Nutzungsverhalten aus. Hierzulande ist das Netz für viele Nutzer beispielsweise in erster Linie ein Medium, aus dem man vielfältigste Informationen und Inhalte beziehen kann. In den Schwellen- und Entwicklungsländern steht hingegen seine hauptsächliche Eigenart als Kommunikationsmedium deutlich stärker im Vordergrund.
Laut Dell werde dies auch Einfluss auf das Kaufverhalten in solchen Regionen haben. Hier wird wahrscheinlich ein Smartphone mit einem größeren Display eine willkommene Weiterentwicklung dessen sein, was die meisten Nutzer bisher als Schnittstelle zum Internet kannten. Für sein Unternehmen stellt dies aber nicht unbedingt ein Problem dar - und nicht nur, weil der Konzern auch selbst Smartphones verkauft. Wie Dell ausführte, seien mobile Nutzer deutlich stärker auf Cloud-Infrastrukturen angewiesen, was wiederum das Server-Geschäft ankurble.
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Christian Kahle
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