MS: PC-Absatz wohl noch schlechter als erwartet
Beim Software-Konzern Microsoft geht man davon aus, dass die weltweiten Verkaufszahlen von Computern im vierten Quartal noch schlechter ausgefallen sein könnten, als Marktforscher ohnehin erwarteten. Insbesondere die Nachfolgen der Flutkatastrophe in Thailand sollen hier eine Rolle spielen.
Die Schätzungen für das letzte Jahresviertel 2011 lagen bei um 1 Prozent niedrigeren Absatzzahlen. Die aktuell bei Microsoft vorliegenden Zahlen ließen allerdings darauf schließen, dass der Rückgang deutlich höher ausgefallen ist, erklärte Tami Reller, Finanzchefin der Windows-Sparte, gegenüber dem US-Nachrichtendienst 'Bloomberg'.
"Wenn die offiziellen Zahlen vorliegen, wird man wahrscheinlich sehen, dass der Rückgang weiterging", bestätigte auch Bill Koefoed, Leiter des Investor Relations-Bereichs bei Microsoft. Die Daten der beiden Manager beruhen auf Hochrechnungen auf Basis der OEM-Lizenzverkäufe des Unternehmens.
Entsprechend sind die Äußerungen der beiden auch ein Hinweis darauf, dass das Geschäft mit Windows weiterhin nicht den Erwartungen entspricht. Bereits in den vorhergehenden Quartalen lag Microsoft hier stets hinter den Prognosen zurück. In den Kreisen der Anleger wird die Entwicklung nicht gerade erfreut aufgenommen - immerhin ist die Windows-Sparte die größte Einnahmequelle Microsofts und läuft deren Geschäft nicht gut, besteht auch kaum Hoffnung, dass der Kurs der Microsoft-Aktie nach oben geht.
Die Flutkatastrophe in Thailand, die insbesondere bei den Festplattenherstellern massive Schäden hinterließ, hatte die Situation auf dem PC-Markt noch einmal kräftig zugespitzt. Doch auch zuvor verlief der Absatz längst nicht mehr so gut wie zuvor. Während infolge der Wirtschaftskrise ohnehin weniger Verkauft wurde, wandten sich die Privatkunden mit ausreichender Kaufkraft auch noch dem Tablet-Markt zu und zogen insbesondere Apples iPad einem neuen Notebook vor.
"Wenn die offiziellen Zahlen vorliegen, wird man wahrscheinlich sehen, dass der Rückgang weiterging", bestätigte auch Bill Koefoed, Leiter des Investor Relations-Bereichs bei Microsoft. Die Daten der beiden Manager beruhen auf Hochrechnungen auf Basis der OEM-Lizenzverkäufe des Unternehmens.
Entsprechend sind die Äußerungen der beiden auch ein Hinweis darauf, dass das Geschäft mit Windows weiterhin nicht den Erwartungen entspricht. Bereits in den vorhergehenden Quartalen lag Microsoft hier stets hinter den Prognosen zurück. In den Kreisen der Anleger wird die Entwicklung nicht gerade erfreut aufgenommen - immerhin ist die Windows-Sparte die größte Einnahmequelle Microsofts und läuft deren Geschäft nicht gut, besteht auch kaum Hoffnung, dass der Kurs der Microsoft-Aktie nach oben geht.
Die Flutkatastrophe in Thailand, die insbesondere bei den Festplattenherstellern massive Schäden hinterließ, hatte die Situation auf dem PC-Markt noch einmal kräftig zugespitzt. Doch auch zuvor verlief der Absatz längst nicht mehr so gut wie zuvor. Während infolge der Wirtschaftskrise ohnehin weniger Verkauft wurde, wandten sich die Privatkunden mit ausreichender Kaufkraft auch noch dem Tablet-Markt zu und zogen insbesondere Apples iPad einem neuen Notebook vor.
Thema:
Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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