UK: Probleme mit Kabel-Diebstählen ufern aus
Das Problem des Diebstahls von Kupferkabeln ist in Großbritannien inzwischen so groß, dass der Telekommunikationskonzern BT und die Kriminalpolizei Scotland Yard eine gemeinsame Arbeitsgruppe zur Eindämmung dieser Delikte aufbauen wollen.
Neben den beiden Organisationen beteiligen sich noch einige andere Polizeibehörden an der "Waste and Metal Task Force". Offiziellen Angaben zufolge belaufen sich die Kosten für die Reparaturarbeiten nach dem Diebstahl von Kupferkabeln in Großbritannien mittlerweile auf rund 840 Millionen Euro im Jahr. Die indirekten Schäden durch die Ausfälle der Strom- und Telekommunikationsversorgung sind hier noch nicht mit inbegriffen, berichtet das Magazin 'The Register'.
Nach Informationen der Behörden ist bei diesem Umfang davon auszugehen, dass es nicht mehr um Kleinkriminalität geht, bei der Einzeltäter hin und wieder ein Kabel stehlen und dies beim nächsten Schrotthändler zu Geld machen. Statt dessen handelt es sich wohl um ein ganzes System von Zulieferern und Händlern, die mit wertvollen Metallen organisiert Kasse machen.
Mit den rechtmäßig arbeitenden Schrotthändlern will die neue Arbeitsgruppe eng zusammenarbeiten - einerseits um möglicherweise Verkäufern auf die Spur zu kommen, aber auch um die Partner davor zu schützen, in das Geschäft mit Hehlerware hineingezogen zu werden. Man deutete aber auch an, dass jene, die nicht bereit sind, mit den Behörden zu kooperieren, mit Sanktionen zu rechnen hätten.
Wie David Chinchen, der bei Scotland Yard die Arbeit in dem Bereich leitet, erklärte, gehe es vor allem darum Informationen zu sammeln. Dies sei zwingend notwendig, um nicht nur den kleinen Kabeldieb zu erwischen, sondern die gesamten Strukturen des illegalen Kupferhandels aufzudecken.
Kleinere Erfolge konnte seine Behörde bereits verbuchen. Im Bezirk Bexley wurde im Rahmen von Ermittlungen bereits Kupfer im Wert von fast 20.000 Euro aufgespürt, das aus Kabeln des Telekommunikationsnetzes der BT stammte. Die Diebe waren mit Arbeitswesten und gefälschten Ausweisen des Konzerns ausgestattet und bauten die Leitungen einfach ungestört ab.
Quasi als eine Art Kollateralschaden richten die Diebe auch häufig schwere Schäden an den Breitband-Netzen an, die auf Glasfaserkabeln basieren. Dass die Leitungen kein Kupfer enthalten und auf dem Rohstoffmarkt wertlos sind, wird meist erst realisiert, wenn die Verbindung bereits durchtrennt ist.
Nach Informationen der Behörden ist bei diesem Umfang davon auszugehen, dass es nicht mehr um Kleinkriminalität geht, bei der Einzeltäter hin und wieder ein Kabel stehlen und dies beim nächsten Schrotthändler zu Geld machen. Statt dessen handelt es sich wohl um ein ganzes System von Zulieferern und Händlern, die mit wertvollen Metallen organisiert Kasse machen.
Mit den rechtmäßig arbeitenden Schrotthändlern will die neue Arbeitsgruppe eng zusammenarbeiten - einerseits um möglicherweise Verkäufern auf die Spur zu kommen, aber auch um die Partner davor zu schützen, in das Geschäft mit Hehlerware hineingezogen zu werden. Man deutete aber auch an, dass jene, die nicht bereit sind, mit den Behörden zu kooperieren, mit Sanktionen zu rechnen hätten.
Wie David Chinchen, der bei Scotland Yard die Arbeit in dem Bereich leitet, erklärte, gehe es vor allem darum Informationen zu sammeln. Dies sei zwingend notwendig, um nicht nur den kleinen Kabeldieb zu erwischen, sondern die gesamten Strukturen des illegalen Kupferhandels aufzudecken.
Kleinere Erfolge konnte seine Behörde bereits verbuchen. Im Bezirk Bexley wurde im Rahmen von Ermittlungen bereits Kupfer im Wert von fast 20.000 Euro aufgespürt, das aus Kabeln des Telekommunikationsnetzes der BT stammte. Die Diebe waren mit Arbeitswesten und gefälschten Ausweisen des Konzerns ausgestattet und bauten die Leitungen einfach ungestört ab.
Quasi als eine Art Kollateralschaden richten die Diebe auch häufig schwere Schäden an den Breitband-Netzen an, die auf Glasfaserkabeln basieren. Dass die Leitungen kein Kupfer enthalten und auf dem Rohstoffmarkt wertlos sind, wird meist erst realisiert, wenn die Verbindung bereits durchtrennt ist.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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