Google arbeitet an Allianz gegen Amazon Prime
Der Suchmaschinenkonzern Google will dem Online-Händler Amazon offenbar das Wasser abgraben. Das Unternehmen soll derzeit in den USA den Aufbau eines Lieferdienstes für eine ganze Bandbreite an Produkten angehen. Das berichtete das 'Wall Street Journal' unter Berufung auf informierte Kreise.
Demnach sollen aktuell Verhandlungen mit verschiedenen Einzel- und Versandhändlern geführt werden. Das Ziel sei der Aufbau eines Services, der ähnlich funktioniert wie Amazon Prime. Gegen Zahlung einer bestimmten Gebühr soll der Nutzer sicher sein können, ein online bestelltes Produkt maximal binnen eines Tages zu erhalten.
Ein entsprechender Deal hätte für beide Seiten seine Vorzüge. Google könnte so in den weiterhin schnell wachsenden E-Commerce-Bereich vordringen. Während der Suchmaschinenkonzern mit seiner Reichweite schnell eine größere Zahl von Kunden gewinnen könnte, würden die lokalen Partner vor Ort die Auslieferung der Waren übernehmen. Die Händler würden mit Google einen starken Weggefährten erhalten, mit dem sie besser gegen die wachsende Dominanz Amazons standhalten können.
Verhandlungen führt Google dem Vernehmen nach mit Macy's, Gap, OfficeMax und verschiedenen anderen großen Handelsketten. Aktuell befindet man sich allerdings noch in der Sondierungsphase. Mit keinem potenziellen Partner sollen bereits konkrete Verträge unterzeichnet worden sein. Ein Testlauf, in den auch der Logistikkonzern UPS und verschiedene lokale Kurierdienste einbezogen werden, soll aber im kommenden Jahr im Großraum San Francisco starten.
Klar ist aber bereits, dass Google ein System in der Hinterhand hat, in dessen Datenbanken jederzeit abrufbar ist, bei welchem Händler ein bestimmtes Produkt im Lager vorrätig ist und binnen eines Tages geliefert werden kann. Allerdings wird der Suchmaschinenkonzern selbst kein Shopping-Portal aufbauen.
Das System soll vielmehr so funktionieren, dass die registrierten Kunden in den Online-Shops der beteiligten Händler eine Option zur schnellen Lieferung angeboten wird. Falls ein Händler Probleme hätte, die Ware in 24 Stunden zuzustellen, könnte ein anderer einspringen. Diese Allianz könnte somit gewährleisten, dass eine Konkurrenzfähigkeit mit Amazon Prime bestünde.
Ein entsprechender Deal hätte für beide Seiten seine Vorzüge. Google könnte so in den weiterhin schnell wachsenden E-Commerce-Bereich vordringen. Während der Suchmaschinenkonzern mit seiner Reichweite schnell eine größere Zahl von Kunden gewinnen könnte, würden die lokalen Partner vor Ort die Auslieferung der Waren übernehmen. Die Händler würden mit Google einen starken Weggefährten erhalten, mit dem sie besser gegen die wachsende Dominanz Amazons standhalten können.
Verhandlungen führt Google dem Vernehmen nach mit Macy's, Gap, OfficeMax und verschiedenen anderen großen Handelsketten. Aktuell befindet man sich allerdings noch in der Sondierungsphase. Mit keinem potenziellen Partner sollen bereits konkrete Verträge unterzeichnet worden sein. Ein Testlauf, in den auch der Logistikkonzern UPS und verschiedene lokale Kurierdienste einbezogen werden, soll aber im kommenden Jahr im Großraum San Francisco starten.
Klar ist aber bereits, dass Google ein System in der Hinterhand hat, in dessen Datenbanken jederzeit abrufbar ist, bei welchem Händler ein bestimmtes Produkt im Lager vorrätig ist und binnen eines Tages geliefert werden kann. Allerdings wird der Suchmaschinenkonzern selbst kein Shopping-Portal aufbauen.
Das System soll vielmehr so funktionieren, dass die registrierten Kunden in den Online-Shops der beteiligten Händler eine Option zur schnellen Lieferung angeboten wird. Falls ein Händler Probleme hätte, die Ware in 24 Stunden zuzustellen, könnte ein anderer einspringen. Diese Allianz könnte somit gewährleisten, dass eine Konkurrenzfähigkeit mit Amazon Prime bestünde.
Thema:
Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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