Informatik-Wettbewerb kann Mädchen begeistern
Heute ging der über die ganze Woche durchgeführte Nachwuchswettbewerb "Informatik-Biber" zu Ende. Die Veranstalter werteten die in diesem Jahr zum fünften Mal durchgeführte Aktion als großen Erfolg - waren doch Teilnehmerzahl und -struktur so gut wie nie zuvor.
Rund 150.000 Schüler von rund tausend weiterführenden Schulen aus ganz Deutschland beteiligten sich an den letzten fünf Tagen an dem Wettbewerb. Deutschland ist damit der größte von rund 20 Partnern des internationalen "Bebras Contest" (litauisch f. Biber), an dem in diesem Jahr weltweit voraussichtlich 300.000 Jugendliche teilnehmen werden. Dessen Ziel ist es, Berührungsängste abzubauen und junge Menschen für das Thema Informatik zu begeistern.
So stehen beim Motivationswettbewerb Informatik-Biber keine komplexen Problemstellungen im Vordergrund, sondern unterhaltsame, teils durchaus anspruchsvolle Aufgaben, die die Faszination informatischen Denkens vermitteln sollen. Unterteilt in vier Altersgruppen mussten die Teilnehmer des Online-Tests jeweils 18 Fragen innerhalb von 40 Minuten beantworten.
Eine Aufgabe des Informatik-Bibers befasste sich beispielsweise mit der - um es theoretisch auszudrücken - Analyse der als Graph modellierten Sichtbarkeitsstrukturen in einem sozialen Netzwerk. Oder anders formuliert: Wer ist für wen sichtbar in einem sozialen Netzwerk wie Facebook? "Um Aufgaben wie diese zu lösen, bedarf es weniger Vorkenntnissen im Bereich Informatik als vielmehr einer gesunden Portion logischen und strukturellen Denkens", erklärte Wolfgang Pohl, Geschäftsführer der Initiative "Bundesweit Informatiknachwuchs fördern" (BWINF).
Ein besonderer Erolg: Mehr als 40 Prozent der Teilnehmer in diesem Jahr waren Mädchen. "Nur rund 19 Prozent aller Studierenden des Fachs Informatik sind hierzulande weiblich", erklärte Pohl das Anliegen, insbesondere Mädchen für die Informatik zu begeistern. "Viele Mädchen bringen beste Voraussetzungen für Informatik mit, haben aber falsche Vorstellungen von Inhalten und Arbeitsmethoden dieses Fachs", so Pohl. Der Wettbewerb soll helfen, das zu korrigieren.
Weitere Informationen: Beispiel-Aufgabe auf YouTube
So stehen beim Motivationswettbewerb Informatik-Biber keine komplexen Problemstellungen im Vordergrund, sondern unterhaltsame, teils durchaus anspruchsvolle Aufgaben, die die Faszination informatischen Denkens vermitteln sollen. Unterteilt in vier Altersgruppen mussten die Teilnehmer des Online-Tests jeweils 18 Fragen innerhalb von 40 Minuten beantworten.
Eine Aufgabe des Informatik-Bibers befasste sich beispielsweise mit der - um es theoretisch auszudrücken - Analyse der als Graph modellierten Sichtbarkeitsstrukturen in einem sozialen Netzwerk. Oder anders formuliert: Wer ist für wen sichtbar in einem sozialen Netzwerk wie Facebook? "Um Aufgaben wie diese zu lösen, bedarf es weniger Vorkenntnissen im Bereich Informatik als vielmehr einer gesunden Portion logischen und strukturellen Denkens", erklärte Wolfgang Pohl, Geschäftsführer der Initiative "Bundesweit Informatiknachwuchs fördern" (BWINF).
Ein besonderer Erolg: Mehr als 40 Prozent der Teilnehmer in diesem Jahr waren Mädchen. "Nur rund 19 Prozent aller Studierenden des Fachs Informatik sind hierzulande weiblich", erklärte Pohl das Anliegen, insbesondere Mädchen für die Informatik zu begeistern. "Viele Mädchen bringen beste Voraussetzungen für Informatik mit, haben aber falsche Vorstellungen von Inhalten und Arbeitsmethoden dieses Fachs", so Pohl. Der Wettbewerb soll helfen, das zu korrigieren.
Weitere Informationen: Beispiel-Aufgabe auf YouTube
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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