Deutsche Telekom spart sich zu hohem Gewinn
Die Deutsche Telekom hatte am heutigen Morgen Erfolge hinsichtlich ihres Sparprogramms zu vermelden. Der Kurs der letzten Monate sorgte dafür, dass das Unternehmen trotz der schwieriger werdenden Bedingungen am Markt besser abschneiden konnte als erwartet.
Branchenbeobachter hatten im Vorfeld durchschnittlich damit gerechnet, dass der Gewinn des Unternehmens im dritten Quartal bei etwa 820 Millionen Euro liegen wird. Als die Telekom heute ihre Bücher öffnete, konnte allerdings ein deutlich besserer Überschuss von 1,07 Milliarden Euro vermeldet werden. Das sind immerhin 15 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.
Diese Entwicklung ist insbesondere deshalb bemerkenswert, da der Umsatz um 4 Prozent auf 11 Milliarden Euro zurückging. In Deutschland sanken die Einnahmen sogar um 5 Prozent auf 6 Milliarden Euro. Vor allem die von der Bundesnetzagentur gesenkten Terminierungsentgelte im Mobilfunk sorgten hier für einen geringeren Betrag.
Nach Angaben des Unternehmens konnten durch verschiedene Maßnahmen seit Jahresbeginn 1,5 Milliarden Euro im operativen Geschäft eingespart werden. Dies trug dazu bei, dass die Telekom ihre Ziele eventuell schon verfrüht erreichen kann: Von 2010 bis 2012 sollen die Ausgaben um insgesamt 4,2 Milliarden Euro reduziert werden. Aktuell ist man bereits bei 3,9 Milliarden Euro angekommen.
"Wir haben erneut unter Beweis gestellt, dass wir uns in einem schwierigen Umfeld behaupten können", erklärte Konzernchef Rene Obermann. Er warnte allerdings auch davor, sich mit den Erfolgen zufrieden zu geben. Denn die Herausforderungen im Telekommunikationsmarkt wachsen.
Während man in den meisten Bereichen sinkende Einnahmen verzeichnet, zieht das Geschäft mit dem mobilen Internet weiter kräftig nach vorn. Mit einem Wachstum um 26 Prozent auf 410 Millionen Euro bleiben die Datenumsätze das Zugpferd im deutschen Mobilfunk. Der Anteil der Smartphones legte weiter zu: auf 64 Prozent aller verkauften Endgeräte nach 53 Prozent im Vorjahresquartal.
Auch der Festnetzbereich konnte das Unternehmen positive Signale in der Kundenentwicklung vermelden: So behauptete die Telekom ihren Marktanteil von rund 45 Prozent bei den Breitbandkunden trotz zunehmender Konkurrenz vor allem aus dem Lager der Kabelnetzbetreiber. Die Zahl der Kunden, die das IPTV-Produkt Entertain nutzen, stieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 32 Prozent.
Diese Entwicklung ist insbesondere deshalb bemerkenswert, da der Umsatz um 4 Prozent auf 11 Milliarden Euro zurückging. In Deutschland sanken die Einnahmen sogar um 5 Prozent auf 6 Milliarden Euro. Vor allem die von der Bundesnetzagentur gesenkten Terminierungsentgelte im Mobilfunk sorgten hier für einen geringeren Betrag.
Nach Angaben des Unternehmens konnten durch verschiedene Maßnahmen seit Jahresbeginn 1,5 Milliarden Euro im operativen Geschäft eingespart werden. Dies trug dazu bei, dass die Telekom ihre Ziele eventuell schon verfrüht erreichen kann: Von 2010 bis 2012 sollen die Ausgaben um insgesamt 4,2 Milliarden Euro reduziert werden. Aktuell ist man bereits bei 3,9 Milliarden Euro angekommen.
"Wir haben erneut unter Beweis gestellt, dass wir uns in einem schwierigen Umfeld behaupten können", erklärte Konzernchef Rene Obermann. Er warnte allerdings auch davor, sich mit den Erfolgen zufrieden zu geben. Denn die Herausforderungen im Telekommunikationsmarkt wachsen.
Während man in den meisten Bereichen sinkende Einnahmen verzeichnet, zieht das Geschäft mit dem mobilen Internet weiter kräftig nach vorn. Mit einem Wachstum um 26 Prozent auf 410 Millionen Euro bleiben die Datenumsätze das Zugpferd im deutschen Mobilfunk. Der Anteil der Smartphones legte weiter zu: auf 64 Prozent aller verkauften Endgeräte nach 53 Prozent im Vorjahresquartal.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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