Seagate schafft Desktop-HDDs mit 5400 U/min ab
Der Festplattenhersteller Seagate hat die Einstellung der Produktion von Festplatten für Desktop-Systeme mit lediglich 5400 Umdrehungen in der Minute bekanntgegeben. Künftig laufen alle HDDs von Seagate, die für Desktop-PCs gedacht sind, mit mindestens 7200 U/min.
Das Unternehmen bietet ab sofort nur noch 3,5-Zoll-Festplatten als Teil seiner Barracuda-Serie an, die mit der höheren Geschwindigkeit arbeiten. Seagate führt den Schritt unter anderem darauf zurück, dass man wegen neuer Schreib-/Leseköpfe in der Lage ist, mehr Daten auf einem Platter unterzubringen und diese bei 7200 U/min dennoch lesen zu können, meldet 'Computerworld'.
Seagate erreicht dies durch die Verwendung einer Acutrac genannten Technologie, bei der 340.000 Spuren pro Zoll auf einem Platter der Festplatten der Barracuda-Serie untergebracht werden. Bisher waren maximal 236.000 Datenspuren pro Zoll möglich. Jede der Spuren ist nun nur noch 75 Nanometer breit. Die Reduzierung der Spurbreite wurde durch die Verwendung von zwei kleinen piezoelektrischen Nanomotoren an der Spitze der Leseköpfe ermöglicht, die eine größere Spurgenauigkeit zulassen. Dadurch können Lesefehler trotz der gesteigerten Datendichte auch bei der höheren Drehzahl ausgeschlossen werden.
Künftig rechnet Seagate damit, dass sich die Datendichte bei herkömmlichen Festplatten nicht mehr so schnell wie bisher steigern lässt. Die Kunden müssten sich darauf einstellen, dass das Wachstum abflache, so David Burke, Manager für Produktmarketing bei Seagate.
Seagate will dennoch weitere Leistungssteigerungen erzielen. Dabei soll vor allem die Verwendung von schnellem Flash-Speicher als Zwischenspeicher bei den sogenannten Hybrid-HDDs helfen. Außerdem kommt nun anstelle von DDR-RAM bei der neuen Generation der Festplatten der Barracude-Serie DDR2-Speicher in Kombination mit einem neuen doppelkernigen Prozessor als Cache zum Einsatz.
Seagate erreicht dies durch die Verwendung einer Acutrac genannten Technologie, bei der 340.000 Spuren pro Zoll auf einem Platter der Festplatten der Barracuda-Serie untergebracht werden. Bisher waren maximal 236.000 Datenspuren pro Zoll möglich. Jede der Spuren ist nun nur noch 75 Nanometer breit. Die Reduzierung der Spurbreite wurde durch die Verwendung von zwei kleinen piezoelektrischen Nanomotoren an der Spitze der Leseköpfe ermöglicht, die eine größere Spurgenauigkeit zulassen. Dadurch können Lesefehler trotz der gesteigerten Datendichte auch bei der höheren Drehzahl ausgeschlossen werden.
Künftig rechnet Seagate damit, dass sich die Datendichte bei herkömmlichen Festplatten nicht mehr so schnell wie bisher steigern lässt. Die Kunden müssten sich darauf einstellen, dass das Wachstum abflache, so David Burke, Manager für Produktmarketing bei Seagate.
Seagate will dennoch weitere Leistungssteigerungen erzielen. Dabei soll vor allem die Verwendung von schnellem Flash-Speicher als Zwischenspeicher bei den sogenannten Hybrid-HDDs helfen. Außerdem kommt nun anstelle von DDR-RAM bei der neuen Generation der Festplatten der Barracude-Serie DDR2-Speicher in Kombination mit einem neuen doppelkernigen Prozessor als Cache zum Einsatz.
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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