Skype öffnet Protokoll:
Videochat bald überall
Der VoIP-Anbieter Skype hat das "SkypeKit for Desktop SDK" angekündigt. Dieses soll es ermöglichen, die Videotelefonie über seinen Dienst direkt in die Anwendungen von Drittentwicklern zu integrieren. Aktuell stehen die dafür nötigen Werkzeuge als Developer Preview zur Verfügung.
Skype geht damit einen großen Schritt voran. Das Protokoll wird damit von den eigenen Desktop-Clients entkoppelt. So wird es zukünftig auch aus anderen Applikationen für den PC oder das Notebook möglich sein, seine Kontakte anzurufen.
Dem gingen einige Schritte voraus. Bereits seit einiger Zeit arbeitet Skype mit einigen größeren Anbietern von Web-Plattformen zusammen und gewährt diesen Zugriff auf die eigene API. Eines der großen Beispiele hierfür ist die Skype-Integration in Facebook.
Im letzten Jahr wurde dann die erste Beta des SkypeKit SDKs bereitgestellt. Dieses war für den Einsatz unter Linux ausgelegt und sollte insbesondere die Integration des VoIP-Dienstes in Unterhaltungselektronik ermöglichen. Später folgten auch experimentelle Fassungen für Windows und Mac OS X, die im Juni in die Beta-Phase gingen.
Drittanwendungen auf Computern konnten bisher nur auf eine sehr begrenzte API zugreifen. Stets war es Voraussetzung, dass der originale Skype-Client auf dem System installiert war. Das wird zukünftig nicht mehr notwendig sein, so das Unternehmen.
Die Bereitstellung des SkypeKit for Desktop SDK eröffnet eine ganze Reihe von Optionen. So wird es nicht nur möglich sein, alternative Clients zu entwickeln. Multi-Messenger werden zukünftig ebenfalls den vollen Skype-Funktionsumfang bieten können - eine Option, die von zahlreichen Nutzern schon lange herbeigesehnt wurde. Aber auch Spieleentwickler könnten das Protokoll in ihre Multiplayer-Games integrieren.
Dem gingen einige Schritte voraus. Bereits seit einiger Zeit arbeitet Skype mit einigen größeren Anbietern von Web-Plattformen zusammen und gewährt diesen Zugriff auf die eigene API. Eines der großen Beispiele hierfür ist die Skype-Integration in Facebook.
Im letzten Jahr wurde dann die erste Beta des SkypeKit SDKs bereitgestellt. Dieses war für den Einsatz unter Linux ausgelegt und sollte insbesondere die Integration des VoIP-Dienstes in Unterhaltungselektronik ermöglichen. Später folgten auch experimentelle Fassungen für Windows und Mac OS X, die im Juni in die Beta-Phase gingen.
Drittanwendungen auf Computern konnten bisher nur auf eine sehr begrenzte API zugreifen. Stets war es Voraussetzung, dass der originale Skype-Client auf dem System installiert war. Das wird zukünftig nicht mehr notwendig sein, so das Unternehmen.
Die Bereitstellung des SkypeKit for Desktop SDK eröffnet eine ganze Reihe von Optionen. So wird es nicht nur möglich sein, alternative Clients zu entwickeln. Multi-Messenger werden zukünftig ebenfalls den vollen Skype-Funktionsumfang bieten können - eine Option, die von zahlreichen Nutzern schon lange herbeigesehnt wurde. Aber auch Spieleentwickler könnten das Protokoll in ihre Multiplayer-Games integrieren.
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Christian Kahle
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