Media Markt suspendiert seinen Deutschland-Chef
Der Korruptionsfall, der die Elektronikkette Media-Saturn derzeit beschäftigt, erreicht immer größere Ausmaße: Heute wurde Michael Rook, der Deutschland-Chef von Media Markt, suspendiert.
Die genauen Gründe für die Beurlaubung Rooks sind nicht bekannt, berichtet die Nachrichtenagentur 'Reuters'. Er sei auf Wunsch der Gesellschafter "ab sofort" beurlaubt, erklärte ein Media-Saturn-Sprecher heute. Der Deutschland-Chef von Media Markt gehört auch der Geschäftsführung der gemeinsamen Dachgesellschaft der Elektronikhandelsketten Media Markt und Saturn an.
Rook steht allerdings bereits länger unter Verdacht, von den Schmiergeldzahlungen im Zusammenhang von Provisionen für DSL-Verträge gewusst zu haben. Womöglich war er sogar direkt daran beteiligt. Metro-Chef Eckhard Cordes sprach sich bereits vor längerem für eine Beurlaubung Rooks aus.
Für den Fall, dass Rook selbst von den Schmiergeldzahlungen profitiert hat, muss er weitere Konsequenzen befürchten: Sollte sich nämlich im Zuge der Ermittlungen der Staatsanwaltschaft herausstellen, dass der Konzern geschädigt worden sei, werden von Media-Saturn bzw. dem Haupteigner Metro "gegebenenfalls zivilrechtliche Regressansprüche geltend gemacht", wie ein Unternehmenssprecher betonte.
Erst vergangene Woche hatte die Polizei im Zusammenhang mit der Affäre einen hochrangigen Manager der Elektronikkette in Süddeutschland verhaftet. Außerdem sitzen dessen Frau und drei Geschäftspartner seither in Untersuchungshaft.
Insgesamt ermittelt die Staatsanwaltschaft Augsburg nun gegen 19 Personen, im Fokus der Ermittlungen steht ein Geschäftsmann aus Wetzlar. Dieser soll zwischen 2005 und 2010 Provisionen für DSL-Verträge, die in den Filialen von Media Markt und Saturn verkauft worden sind, in Höhe von rund 50 Millionen Euro kassiert haben. Dafür habe der Beschuldigte, so der Vorwurf, 3,5 Millionen Euro an Schmiergeldern gezahlt.
Rook steht allerdings bereits länger unter Verdacht, von den Schmiergeldzahlungen im Zusammenhang von Provisionen für DSL-Verträge gewusst zu haben. Womöglich war er sogar direkt daran beteiligt. Metro-Chef Eckhard Cordes sprach sich bereits vor längerem für eine Beurlaubung Rooks aus.
Für den Fall, dass Rook selbst von den Schmiergeldzahlungen profitiert hat, muss er weitere Konsequenzen befürchten: Sollte sich nämlich im Zuge der Ermittlungen der Staatsanwaltschaft herausstellen, dass der Konzern geschädigt worden sei, werden von Media-Saturn bzw. dem Haupteigner Metro "gegebenenfalls zivilrechtliche Regressansprüche geltend gemacht", wie ein Unternehmenssprecher betonte.
Erst vergangene Woche hatte die Polizei im Zusammenhang mit der Affäre einen hochrangigen Manager der Elektronikkette in Süddeutschland verhaftet. Außerdem sitzen dessen Frau und drei Geschäftspartner seither in Untersuchungshaft.
Insgesamt ermittelt die Staatsanwaltschaft Augsburg nun gegen 19 Personen, im Fokus der Ermittlungen steht ein Geschäftsmann aus Wetzlar. Dieser soll zwischen 2005 und 2010 Provisionen für DSL-Verträge, die in den Filialen von Media Markt und Saturn verkauft worden sind, in Höhe von rund 50 Millionen Euro kassiert haben. Dafür habe der Beschuldigte, so der Vorwurf, 3,5 Millionen Euro an Schmiergeldern gezahlt.
Thema:
Beiträge aus dem Forum
Ceconomy Aktienkurs
Beliebt im Preisvergleich
- CPUs:
Videos zum Thema Handel
- Navee UT5 Max: Starker E-Scooter für bergige Straßen im Test
- Playstation 5: Kaum zu haben - aber mit kleinen Tricks geht es doch
- Entdeckungstour: Überraschende Vielfalt im ersten Xiaomi-Store
- Super Bowl 2019: Hyundai strebt himmlische Kundenfreundlichkeit an
- eBays Kleinanzeigen bekommen von Facebook eine harte Konkurrenz
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- Astronomen untersuchen den uralten interstellaren Kometen 3I/ATLAS
- iOS 27 Beta 3 ist da: Apple veröffentlicht neues Entwickler-Update
- Amazon Prime Video stoppt peinlich-lustige KI-Synchronisation
- Gewinn um 1800% gesteigert? Samsung steht erneut vor Rekordzahlen
- Telekom holt sich den Sieg im großen Festnetztest 2026 zurück
- EU-Digitalgesetz: Behörde wirft eBay mangelnden Nutzerschutz vor
Videos
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen