Korruption: Media Markt Deutschland-Chef verhaftet
Auf Geheiß der Staatsanwaltschaft Augsburg wurde beurlaubte Deutschland-Chef der Elektronik-Handelskette Media Markt, Michael Rook, heute verhaftet. Hintergrund dessen sind Ermittlungen wegen Korruptionsverdachtes, die schon zuvor zu mehreren Verhaftungen geführt hatten.
Wie Staatsanwalt Christian Engelsberger gegenüber dem 'Handelsblatt' erklärte, bestehe dringender Tatverdacht gegen den Top-Manager der Metro-Tochter. Der Vorwurf gegen ihn lautet auf gewerbsmäßiger Bestechlichkeit in 70 Fällen. Aufgrund von Verdunkelungs- und Fluchtgefahr hatte die Ermittlungsbehörde einen Haftbefehl erwirkt.
Rook war im Zuge des Falles bereits Ende Oktober suspendiert worden, weil eine Verwicklung in die Schmiergeldzahlungen in Süddeutschland vermutet wurde. In den letzten Tagen hatten die bereits in Untersuchungshaft sitzenden Verdächtigen teilweise Geständnisse abgelegt. Dabei soll auch Rook weitergehend belastet worden sein, was nun wohl der Auslöser für die Festnahme war.
Die Ermittler setzten den Manager den Angaben zufolge am heutigen Morgen in Norddeutschland fest, wo er unterwegs gewesen sei. Er habe sich allerdings nicht auf der Flucht befunden, hieß es. Immerhin befindet sich auch sein Hauptwohnsitz in Quickborn in der Nähe von Hamburg.
Hauptsächlich richten sich die Ermittlungen gegen einen Geschäftsmann aus Wetzlar. Dieser soll Schmiergelder in Höhe von 3,5 Millionen Euro an Media Markt-Manager gezahlt haben, um seine DSL-Verträge exklusiv in den Märkten anbieten zu können - ein durchaus lukratives Geschäft, das ihm rund 50 Millionen Euro Umsatz bescherte.
Unklar war bisher, inwieweit Rook von den Machenschaften wusste und vielleicht selbst davon profitierte. Die Verhaftung legt nahe, dass er weiter in die Sache involviert ist, als bisher bekannt war. Neben straf- drohen ihm nun auch zivilrechtliche Konsequenzen. Der Konzern hatte bereits angekündigt, Schadensersatzansprüche gegen den Manager geltend machen zu wollen, wenn er selbst beteiligt ist.
Rook war im Zuge des Falles bereits Ende Oktober suspendiert worden, weil eine Verwicklung in die Schmiergeldzahlungen in Süddeutschland vermutet wurde. In den letzten Tagen hatten die bereits in Untersuchungshaft sitzenden Verdächtigen teilweise Geständnisse abgelegt. Dabei soll auch Rook weitergehend belastet worden sein, was nun wohl der Auslöser für die Festnahme war.
Die Ermittler setzten den Manager den Angaben zufolge am heutigen Morgen in Norddeutschland fest, wo er unterwegs gewesen sei. Er habe sich allerdings nicht auf der Flucht befunden, hieß es. Immerhin befindet sich auch sein Hauptwohnsitz in Quickborn in der Nähe von Hamburg.
Hauptsächlich richten sich die Ermittlungen gegen einen Geschäftsmann aus Wetzlar. Dieser soll Schmiergelder in Höhe von 3,5 Millionen Euro an Media Markt-Manager gezahlt haben, um seine DSL-Verträge exklusiv in den Märkten anbieten zu können - ein durchaus lukratives Geschäft, das ihm rund 50 Millionen Euro Umsatz bescherte.
Unklar war bisher, inwieweit Rook von den Machenschaften wusste und vielleicht selbst davon profitierte. Die Verhaftung legt nahe, dass er weiter in die Sache involviert ist, als bisher bekannt war. Neben straf- drohen ihm nun auch zivilrechtliche Konsequenzen. Der Konzern hatte bereits angekündigt, Schadensersatzansprüche gegen den Manager geltend machen zu wollen, wenn er selbst beteiligt ist.
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