Media Markt und Saturn belasten Metro-Ergebnisse
Der Handelskonzern Metro hat heute schlechte Zahlen für sein letztes Geschäftsquartal vorgelegt. Schuld an der Misere sollen vor allem die Elektronik-Ketten Media Markt und Saturn sein, die bereits seit einiger Zeit schwächeln.
Beide Handelsketten sind Töchter der Metro und schreiben rote Zahlen. Das führte nun dazu, dass der Mutterkonzern auf rund ein Viertel des Gewinns aus dem vergangenen Jahr verzichten musste und nur noch auf 40 Millionen Euro kam. Der Umsatz stagnierte bei 15,7 Milliarden Euro. Dass es hier nicht zu einem schlechteren Ergebnis kam, lag wohl am günstigen späten Termin für Ostern.
Media Markt und Saturn hatten im letzten Jahr noch solide Ergebnisse erzielt. Allerdings täuschte hier wohl die Fußball-Weltmeisterschaft darüber hinweg, dass die Elektronikmärkte vor Problemen stehen. Jetzt verzeichneten die beiden Töchter mit 4,3 Milliarden Euro einen Umsatzrückgang um 3 Prozent.
Den Märkten fiel es in den letzten Jahren zunehmend schwer, sich gegen die preiswerten Online-Versandhändler zu behaupten. Allerdings soll nun die durchaus nicht zu verachtende Marktmacht eingesetzt werden, um im Internet ebenfalls massiv zu expandieren.
Media Markt hatte bereits angekündigt, dass man mit einer Tiefstpreisgarantie online schnell Marktanteile gewinnen will. Die Schlagkraft als einer der größten Abnehmer der Elektronikhersteller soll dabei eingesetzt werden, um möglichst günstige Konditionen auszuhandeln.
Media Markt und Saturn hatten im letzten Jahr noch solide Ergebnisse erzielt. Allerdings täuschte hier wohl die Fußball-Weltmeisterschaft darüber hinweg, dass die Elektronikmärkte vor Problemen stehen. Jetzt verzeichneten die beiden Töchter mit 4,3 Milliarden Euro einen Umsatzrückgang um 3 Prozent.
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Media Markt hatte bereits angekündigt, dass man mit einer Tiefstpreisgarantie online schnell Marktanteile gewinnen will. Die Schlagkraft als einer der größten Abnehmer der Elektronikhersteller soll dabei eingesetzt werden, um möglichst günstige Konditionen auszuhandeln.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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