Hans-Peter Uhl: Anonymous übernimmt Webseite
Mitglieder der Aktivistengruppe Anonymous haben die Webseite von Dr. Hans-Peter Uhl (CSU) ins Visier genommen und diese übernommen. Inzwischen ist das Angebot des Politikers wieder teilweise zugänglich.
Mit den Worten "Sehr geehrte Damen und Herren, meine Website wird im Moment überarbeitet. In Kürze wird sie wie gewohnt mit zahlreichen Informationen zur Verfügung stehen" werden die Besucher der Webseite gegenwärtig begrüßt. Hintergrund dessen ist der erfolgreiche Angriff von Anonymous.
Deface der Webseite von Hans-Peter Uhl
Anstelle der üblichen Inhalte waren auf der Webseite von Hans-Peter Uhl das Logo von Anonymous, einige Informationen über den Webserver und das Zitat des CSU-Politikers "Die Computer der Kriminellen werden immer ausgetüftelter!" zu sehen. Abgesehen davon haben die Angreifer ein Video eingebettet, in dem sich Uhl im Bundestag zum Staatstrojaner äußert.
Mit dem Skandal um den Staatstrojaner hat sich der Bundestag am gestrigen Mittwoch beschäftigt. In diesem Zusammenhang sprach sich Uhl erneut für die Überwachung von Verdächtigen auch mittels Staatstrojanern aus. Seiner Meinung nach sollen solche Trojaner künftig nicht mehr von privaten Firmen entwickelt werden. Mit dieser Aufgabe soll sich in Zukunft der Staat beschäftigen, heißt es.
Im Auftrag des IT-Unternehmens Wavecon hat der Rechtsanwalt Dominik Boecker den Hersteller von speziellen Kommunikationssystemen und Entwickler des Staatstrojaners DigiTask abgemahnt. Die Firma wurde dazu aufgerufen, eine Unterlassungserklärung zu unterzeichnen und die Herstellung und den Verkauf von Software zur Überwachung von Computern durch Strafverfolgungsbehörden einzustellen.
Deface der Webseite von Hans-Peter Uhl
Anstelle der üblichen Inhalte waren auf der Webseite von Hans-Peter Uhl das Logo von Anonymous, einige Informationen über den Webserver und das Zitat des CSU-Politikers "Die Computer der Kriminellen werden immer ausgetüftelter!" zu sehen. Abgesehen davon haben die Angreifer ein Video eingebettet, in dem sich Uhl im Bundestag zum Staatstrojaner äußert.
Mit dem Skandal um den Staatstrojaner hat sich der Bundestag am gestrigen Mittwoch beschäftigt. In diesem Zusammenhang sprach sich Uhl erneut für die Überwachung von Verdächtigen auch mittels Staatstrojanern aus. Seiner Meinung nach sollen solche Trojaner künftig nicht mehr von privaten Firmen entwickelt werden. Mit dieser Aufgabe soll sich in Zukunft der Staat beschäftigen, heißt es.
Im Auftrag des IT-Unternehmens Wavecon hat der Rechtsanwalt Dominik Boecker den Hersteller von speziellen Kommunikationssystemen und Entwickler des Staatstrojaners DigiTask abgemahnt. Die Firma wurde dazu aufgerufen, eine Unterlassungserklärung zu unterzeichnen und die Herstellung und den Verkauf von Software zur Überwachung von Computern durch Strafverfolgungsbehörden einzustellen.
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