Mexiko: Drogenkartell lässt Anonymous-Mitglied frei
Nach den kürzlich bekannt gewordenen Drohungen durch die Aktivisten von Anonymous hat sich das mexikanische Drogenkartell Los Zetas offenbar dazu entschlossen, einen Gefangenen wieder auf freien Fuß zu setzen.
Die Aktivistengruppe hat dem Kartell eine Frist im Zusammenhang mit der Freilassung des Anonymous-Mitglieds gesetzt. Bis 5. November wollte man Los Zetas dafür Zeit geben. Wäre man dieser Aufforderung zur Freilassung nicht nachgekommen, so hätte Anonymous den eigenen Angaben zufolge umfassende Details über die Machenschaften des Drogenkartells veröffentlicht.
Über 'Pastebin' hat man die Freilassung offiziell bekannt gegeben. Abgesehen davon wurde auch eine von Los Zetas ausgesprochen Drohung weitergegeben. Angeblich will das Kartell für jeden veröffentlichten Namen zehn Leute umbringen. Daher hat sich Anonymous dazu entschlossen, die als "OpCartel" bezeichnete Operation abzusagen und keine Informationen preisgeben zu wollen.
Anonymous teilte in dieser Woche mit, dass es ein großer Fehler war, eines der Mitglieder anzugreifen. Man könne sich zwar nicht mit Waffengewalt verteidigen, sei aber in der Lage das Wissen über ihre Autos, Adressen, Bars, Bordelle und alles andere, das dem Kartell gehört, einzusetzen und mit der Öffentlichkeit zu teilen.
Bei dem angesprochenen Kartell handelt es sich um eine Gruppierung, die sich den bekannten Informationen nach zu urteilen aus desertierten Mitgliedern einer Spezialeinheit des mexikanischen Militärs zusammensetzt. Los Zetas gilt im Allgemeinen als äußerst gewaltbereit.
Über 'Pastebin' hat man die Freilassung offiziell bekannt gegeben. Abgesehen davon wurde auch eine von Los Zetas ausgesprochen Drohung weitergegeben. Angeblich will das Kartell für jeden veröffentlichten Namen zehn Leute umbringen. Daher hat sich Anonymous dazu entschlossen, die als "OpCartel" bezeichnete Operation abzusagen und keine Informationen preisgeben zu wollen.
Anonymous teilte in dieser Woche mit, dass es ein großer Fehler war, eines der Mitglieder anzugreifen. Man könne sich zwar nicht mit Waffengewalt verteidigen, sei aber in der Lage das Wissen über ihre Autos, Adressen, Bars, Bordelle und alles andere, das dem Kartell gehört, einzusetzen und mit der Öffentlichkeit zu teilen.
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