Opera ersetzt Scroll-Balken durch Seiten-Layout
Der norwegische Browser-Hersteller Opera hat ein neues Darstellungs-System für Web-Inhalte vorgestellt, dass sich an E-Book-Readern orientiert und vor allem auf Geräten mit Touch-Steuerung Vorteile hat. Der Nutzer soll bei längeren Texten nicht mehr scrollen, sondern umblättern.
Die Inhalte von Webseiten werden so gerendert, dass sie eher bildschirmfüllenden Seiten ähneln. "Mit der nativen Unterstützung des Seiten-Formates können wir den Scroll-Balken beseitigen", sagte Hakon Wium Lie bei der Präsentation der Funktionalität in Oslo.
Tatsächlich kann das Feature vor allem auf Tablets seine Stärken ausspielen. Der Text wird dabei automatisch - je nachdem, ob das Gerät gerade im Breit- oder Hochformat genutzt wird - in mehrere, von der Länge her gut lesbare Spalten aufgeteilt. Bilder und Werbebanner zieht der Browser heraus und ordnet sie in Form eines Magazin-Layouts an.
Im Hintergrund wird dafür vor allem der CSS-Code der Webseite vom Browser während des Renderings angepasst. Inhalte-Anbieter können hier im Vorfeld auch eigene Layouts bereitstellen. Auf Tablets kann mit einem kurzen Wischen auf dem Touch-Display auf die nächste Seite umgeblättert werden. Kommt die Funktion auf einem herkömmlichen Rechner zum Einsatz, führt ein Mausklick auf die nächste Seite.
Vergleichbare Features wurden in der Vergangenheit schon von Webseiten-Betreibern selbst angeboten. Unter anderem ließen sich Artikel in der Online-Ausgabe der 'New York Times' in Seitenform darstellen. Um dies zu realisieren, war ein größeres Maß an JavaScript-Code nötig. Der native Seiten-Support durch Opera macht es für Web-Entwickler allerdings möglich, ihre Inhalte selbst mit etwas CSS für eine solche Darstellung vorzubereiten.
Wie Wium Lie ausführte, liegt eine Motivation für die Integration der Funktion in den Opera-Browser auch darin, Inhalte weiterhin frei zugänglich im Web zu behalten. Anbieter sollten nicht dazu verlockt werden, sie zugunsten einer besseren Nutzbarkeit in eine App zu verlagern. Das Feature befindet sich aktuell noch in einer Testphase, soll in Kürze aber für alle Nutzer bereitgestellt werden.
Tatsächlich kann das Feature vor allem auf Tablets seine Stärken ausspielen. Der Text wird dabei automatisch - je nachdem, ob das Gerät gerade im Breit- oder Hochformat genutzt wird - in mehrere, von der Länge her gut lesbare Spalten aufgeteilt. Bilder und Werbebanner zieht der Browser heraus und ordnet sie in Form eines Magazin-Layouts an.
Im Hintergrund wird dafür vor allem der CSS-Code der Webseite vom Browser während des Renderings angepasst. Inhalte-Anbieter können hier im Vorfeld auch eigene Layouts bereitstellen. Auf Tablets kann mit einem kurzen Wischen auf dem Touch-Display auf die nächste Seite umgeblättert werden. Kommt die Funktion auf einem herkömmlichen Rechner zum Einsatz, führt ein Mausklick auf die nächste Seite.
Vergleichbare Features wurden in der Vergangenheit schon von Webseiten-Betreibern selbst angeboten. Unter anderem ließen sich Artikel in der Online-Ausgabe der 'New York Times' in Seitenform darstellen. Um dies zu realisieren, war ein größeres Maß an JavaScript-Code nötig. Der native Seiten-Support durch Opera macht es für Web-Entwickler allerdings möglich, ihre Inhalte selbst mit etwas CSS für eine solche Darstellung vorzubereiten.
Wie Wium Lie ausführte, liegt eine Motivation für die Integration der Funktion in den Opera-Browser auch darin, Inhalte weiterhin frei zugänglich im Web zu behalten. Anbieter sollten nicht dazu verlockt werden, sie zugunsten einer besseren Nutzbarkeit in eine App zu verlagern. Das Feature befindet sich aktuell noch in einer Testphase, soll in Kürze aber für alle Nutzer bereitgestellt werden.
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