Russische Satelliten-Navigation deckt die Erde ab
Der russische Satelliten-Navigationssystem Glonass ist nahezu betriebsbereit. Am Montag startete eine Sojus-Trägerrakete, die inzwischen einen weiteren Satelliten der Uragan (Hurrikan)-Serie erfolgreich auf seine Umlaufbahn gebracht hat. Mit diesem erreicht der erste Konkurrent zum US-amerikanischen GPS in etwa einem Monat eine weltweite Abdeckung.
Das berichtete die russische Nachrichtenagentur 'RIA Novosti' unter Berufung auf Andrej Ionin, dem stellvertretenden Leiter des Betreiberkonsortiums NIS Glonass. Die meisten Hersteller von Navigationssystemen weltweit sollen bereits an Produkten arbeiten, die Positionsbestimmungen über Glonass vornehmen. Der offizielle Betrieb soll im kommenden Jahr starten.
Uragan-Satellit des Glonass-Systems
In einer ersten Ausbaustufe wurde dafür gesorgt, dass das russische Terrirorium abgedeckt wurde. Dafür benötigte man 18 Satelliten. Inzwischen wurde die Flotte auf 24 aufgestockt. Damit kann gewährleistet werden, dass weltweit Standortpeilungen über das System möglich sind.
Zuletzt erlebte das Projekt einen Rückschlag, als im Dezember letzten Jahres eine Trägerrakete versagte und einige Zeit nach dem Start in den Pazifik stürzte. Dabei gingen die drei von ihr transportierten Satelliten verloren. Auch der jetzige Start bereitete einige Sorgen, da die russiche Raumfahrtagentur Roskosmos in den vergangenen Wochen Probleme mit ihren Sojus-Raketen hatte.
Glonass soll eine Genauigkeit der Standortbestimmung auf einen Meter ermöglichen. Damit wird es voraussichtlich etwas besser arbeiten als GPS, das im Regelfall lediglich auf einige Meter genau arbeitet.
Neben Russland arbeiten auch Europa und China an eigenen Satelliten-Navigationssystemen. Das europäische Galileo soll 2013 betriebsbereit sein und ist als einziges System nicht an militärische Organisationen angebunden. Chinas Compass wird voraussichtlich 2015 fertiggestellt sein.
Uragan-Satellit des Glonass-Systems
In einer ersten Ausbaustufe wurde dafür gesorgt, dass das russische Terrirorium abgedeckt wurde. Dafür benötigte man 18 Satelliten. Inzwischen wurde die Flotte auf 24 aufgestockt. Damit kann gewährleistet werden, dass weltweit Standortpeilungen über das System möglich sind.
Zuletzt erlebte das Projekt einen Rückschlag, als im Dezember letzten Jahres eine Trägerrakete versagte und einige Zeit nach dem Start in den Pazifik stürzte. Dabei gingen die drei von ihr transportierten Satelliten verloren. Auch der jetzige Start bereitete einige Sorgen, da die russiche Raumfahrtagentur Roskosmos in den vergangenen Wochen Probleme mit ihren Sojus-Raketen hatte.
Glonass soll eine Genauigkeit der Standortbestimmung auf einen Meter ermöglichen. Damit wird es voraussichtlich etwas besser arbeiten als GPS, das im Regelfall lediglich auf einige Meter genau arbeitet.
Neben Russland arbeiten auch Europa und China an eigenen Satelliten-Navigationssystemen. Das europäische Galileo soll 2013 betriebsbereit sein und ist als einziges System nicht an militärische Organisationen angebunden. Chinas Compass wird voraussichtlich 2015 fertiggestellt sein.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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