System warnt Hamburger per SMS vor Katastrophen
Die Einwohner Hamburgs können sich jetzt per SMS benachrichtigen lassen, wenn ihnen Ungemach droht. Ob nun ein Elbhochwasser oder ein Großbrand in der Nachbarschaft: Ein kostenloser Service der Stadt soll die Menschen postleitzahlengenau mit Informationen versorgen.
Möglich wird dies durch das Fraunhofer-Warnsystem KATWARN, das heute in Hamburg von der Innenbehörde und der Hamburger Feuerkasse eingeführt wird. "Im Vergleich zur traditionellen Warnung per Sirene bietet KATWARN den Vorteil, Bürgerinnen und Bürger postleitzahlgenau per SMS und optional per E-Mail warnen zu können und dabei direkt Anweisungen an die Bevölkerung weiterzugeben", sagte Hamburgs Innensenator Michael Neumann.
"Damit können wir verhindern, dass Alarmierungen falsch interpretiert werden und zu Fehlverhalten, im schlimmsten Fall sogar zu Panik führen", ergänzte der Sicherheitsexperte Ortwin Neuschwander, vom Fraunhofer ISST. Allen Beteiligten sei klar, dass schwere Gefahrenlagen, in denen die Bevölkerung den Selbstschutz mit in die Hand nehmen muss, selten sind. Aber gerade dieser Umstand mache Systeme wie KATWARN wichtig.
"Wir alle sind nicht mehr daran gewöhnt, im Gefahrenfall selbstständig Entscheidungen zu treffen, wir verlassen uns auf die Feuerwehr und Rettungsdienste", so Ulrich Meissen vom Fraunhofer ISST, in dessen Abteilung KATWARN entwickelt wurde.
Denn KATWARN liefert Warnungen von der Feuerwehr und dem zentralen Katastrophendienststab der Hamburger Innenbehörde. Die Kurzmeldungen werden dann in etwa folgendermaßen aussehen: "Sturmflut-Warnung der Innenbehörde, gültig ab sofort, für PLZ 20457, tiefliegende Außendeichgebiete verlassen."
KATWARN wird von der Stadt Hamburg eingeführt, die auch die Kosten für die Einführung und den Betrieb sowie im Falle einer Alarmierung für das Versenden der Kurznachrichten übernimmt. Die technische Plattform stellt die Hamburger Feuerkasse der Stadt kostenlos zur Verfügung.
"Damit können wir verhindern, dass Alarmierungen falsch interpretiert werden und zu Fehlverhalten, im schlimmsten Fall sogar zu Panik führen", ergänzte der Sicherheitsexperte Ortwin Neuschwander, vom Fraunhofer ISST. Allen Beteiligten sei klar, dass schwere Gefahrenlagen, in denen die Bevölkerung den Selbstschutz mit in die Hand nehmen muss, selten sind. Aber gerade dieser Umstand mache Systeme wie KATWARN wichtig.
"Wir alle sind nicht mehr daran gewöhnt, im Gefahrenfall selbstständig Entscheidungen zu treffen, wir verlassen uns auf die Feuerwehr und Rettungsdienste", so Ulrich Meissen vom Fraunhofer ISST, in dessen Abteilung KATWARN entwickelt wurde.
Denn KATWARN liefert Warnungen von der Feuerwehr und dem zentralen Katastrophendienststab der Hamburger Innenbehörde. Die Kurzmeldungen werden dann in etwa folgendermaßen aussehen: "Sturmflut-Warnung der Innenbehörde, gültig ab sofort, für PLZ 20457, tiefliegende Außendeichgebiete verlassen."
KATWARN wird von der Stadt Hamburg eingeführt, die auch die Kosten für die Einführung und den Betrieb sowie im Falle einer Alarmierung für das Versenden der Kurznachrichten übernimmt. Die technische Plattform stellt die Hamburger Feuerkasse der Stadt kostenlos zur Verfügung.
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