Fernseher werden immer schneller ausgetauscht
Die Lebenszyklen von Fernsehern werden immer kürzer. Erfolgte der Austausch gegen ein neues Modell früher teils erst nach Jahrzehnten, holen sich die Verbraucher inzwischen bereits nach wenigen Jahren ein Gerät ins Wohnzimmer.
Seitdem die Röhren-Fernseher weitgehend von der Bildfläche verschwunden sind, reduzierte sich der durchschnittliche Zeitraum bis zum Kauf eines neueren Modells von zehn auf sechs Jahre, teilte der IT-Branchenverband BITKOM unter Berufung auf Daten der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) mit.
"Innovationen wie HD-TV, 3D oder Internetanschluss beschleunigen den Austausch", sagte Ralph Haupter vom BITKOM-Präsidium. Dazu kommen technische Verbesserungen bei der Bildqualität und Ausstattungsmerkmale wie LED-Technik oder Plasma-Displays der neuesten Generation. Sie ermöglichen besonders dünne Gehäuse und einen deutlich geringeren Energiebedarf.
Ein niedrigerer Stromverbrauch sei in Zeiten steigender Energiepreise zu einem wichtigen Argument für die Neuanschaffung geworden. "Früher wurden die Geräte ausgetauscht, wenn sie kaputt waren. Heute schafft man einen Fernseher an, um neue Funktionen nutzen zu können oder einen größeren Bildschirm zu genießen", so Haupter.
Im vergangenen Jahr wurden in Deutschland rund 9 Millionen Flachbildfernseher verkauft - so viele wie noch nie. Für 2011 wird mit 9,5 Millionen verkauften Geräten ein erneuter Absatzrekord erwartet. Begünstigt wird dieser Schub durch den derzeitigen Tiefstand bei den Preisen. Waren 2008 durchschnittlich 830 Euro für einen Flachbildfernseher zu zahlen, so sind es 2011 trotz besserer Qualität und zusätzlicher Funktionen nur noch 633 Euro und somit fast 25 Prozent weniger.
Wegen der stetig sinkenden Preise wird der Branchen-Umsatz mit dem Absatzwachstum allerdings nicht Schritt halten können. Entsprechend stark hat sich so bereits der Konkurrenzkampf zwischen den Anbietern zugespitzt. Dies führte dazu, dass sich die ersten Hersteller wegen der zu gering werdenden Gewinnmargen aus dem Sektor zurückzogen.
"Innovationen wie HD-TV, 3D oder Internetanschluss beschleunigen den Austausch", sagte Ralph Haupter vom BITKOM-Präsidium. Dazu kommen technische Verbesserungen bei der Bildqualität und Ausstattungsmerkmale wie LED-Technik oder Plasma-Displays der neuesten Generation. Sie ermöglichen besonders dünne Gehäuse und einen deutlich geringeren Energiebedarf.
Ein niedrigerer Stromverbrauch sei in Zeiten steigender Energiepreise zu einem wichtigen Argument für die Neuanschaffung geworden. "Früher wurden die Geräte ausgetauscht, wenn sie kaputt waren. Heute schafft man einen Fernseher an, um neue Funktionen nutzen zu können oder einen größeren Bildschirm zu genießen", so Haupter.
Im vergangenen Jahr wurden in Deutschland rund 9 Millionen Flachbildfernseher verkauft - so viele wie noch nie. Für 2011 wird mit 9,5 Millionen verkauften Geräten ein erneuter Absatzrekord erwartet. Begünstigt wird dieser Schub durch den derzeitigen Tiefstand bei den Preisen. Waren 2008 durchschnittlich 830 Euro für einen Flachbildfernseher zu zahlen, so sind es 2011 trotz besserer Qualität und zusätzlicher Funktionen nur noch 633 Euro und somit fast 25 Prozent weniger.
Wegen der stetig sinkenden Preise wird der Branchen-Umsatz mit dem Absatzwachstum allerdings nicht Schritt halten können. Entsprechend stark hat sich so bereits der Konkurrenzkampf zwischen den Anbietern zugespitzt. Dies führte dazu, dass sich die ersten Hersteller wegen der zu gering werdenden Gewinnmargen aus dem Sektor zurückzogen.
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Christian Kahle
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