Fernseher werden in diesem Jahr 10 Prozent billiger
Verbraucher können damit rechnen, in den kommenden Monaten deutlich weniger Geld für neue Unterhaltungselektronik in die Hand nehmen zu müssen. Vor allem im Markt für Flachbildfernseher herrscht ein starker Preiskampf vor, teilte der IT-Branchenverband BITKOM mit.
Der Durchschnittspreis fällt innerhalb dieses Jahres um fast 10 Prozent auf 609 Euro. Zwar steigt der Absatz um fast 4 Prozent auf über 9,4 Millionen verkaufte Geräte, der Umsatz durch den Preisverfall aber um über 6 Prozent auf 5,7 Milliarden Euro zurück.
Diesen Rückgang können die steigenden Umsätze beispielsweise bei Blu-ray-Playern, Home-Cinema-Systemen und E-Readern nicht wettmachen. Insgesamt wird 2011 der Umsatz der Unterhaltungselektronik-Branche bei rund 12,3 Milliarden Euro liegen, ein Rückgang von gut 5 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Wer als Hersteller in der Unterhaltungselektronik Erfolg haben will, sollte auf so genannte "Connected Products" setzen, hieß es. Das sind Geräte, die einen direkten oder indirekten Internetzugang bieten. Die Geräte sollten zudem bedienungsfreundlich und ressourcenschonend sein, darauf legen die deutschen Verbraucher besonderen Wert.
"Die Karten im Unterhaltungselektronik-Markt werden gerade neu gemischt: Analoge Geräte spielen künftig nur noch in Nischenmärkten eine Rolle, die Digitalisierung ist fast abgeschlossen. Die Zukunft der Unterhaltungselektronik liegt in der Vernetzung mit IT, Telekommunikation und Internetdiensten", sagte Michael Schidlack, der beim BITKOM für den Bereich zuständig ist, im Vorfeld der Branchenmesse IFA.
Weitere Trends sind die zunehmende Mobilität sowie die Nutzung von Apps auf allen Geräten. Was mit dem Smartphone begann, weitet sich auf weitere Gerätekategorien wie Tablet-PCs oder Fernseher aus. Apps ermöglichen eine deutlich stärkere Individualisierung. Dabei gilt der App-Markt aber als weitgehend entwickelt - einzelnen Stimmen zufolge droht schon die Beliebigkeit.
Der immer stärkere Trend zur Mobilität wirkt sich auch auf die Wertschöpfungskette von Geräteherstellern, Inhalteproduzenten und -aggregatoren sowie Plattformbetreibern aus. Gerätehersteller müssen dem Kundenwunsch nach Vernetzung Rechnung tragen. Zudem bieten sich neue Kooperationsmöglichkeiten, beispielsweise in Form von Bundle-Angeboten für Geräte und Inhalte.
Auch werden Plattformbetreiber vermehrt mit Netzbetreibern zusammenarbeiten, während sie gemeinsam mit Content-Aggregatoren entsprechende Bezahlinhalte zur Verfügung stellen können. Noch nicht durchgesetzt haben sich bislang speziell für den Mobile-Bereich entwickelte Inhalte.
Diesen Rückgang können die steigenden Umsätze beispielsweise bei Blu-ray-Playern, Home-Cinema-Systemen und E-Readern nicht wettmachen. Insgesamt wird 2011 der Umsatz der Unterhaltungselektronik-Branche bei rund 12,3 Milliarden Euro liegen, ein Rückgang von gut 5 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Wer als Hersteller in der Unterhaltungselektronik Erfolg haben will, sollte auf so genannte "Connected Products" setzen, hieß es. Das sind Geräte, die einen direkten oder indirekten Internetzugang bieten. Die Geräte sollten zudem bedienungsfreundlich und ressourcenschonend sein, darauf legen die deutschen Verbraucher besonderen Wert.
"Die Karten im Unterhaltungselektronik-Markt werden gerade neu gemischt: Analoge Geräte spielen künftig nur noch in Nischenmärkten eine Rolle, die Digitalisierung ist fast abgeschlossen. Die Zukunft der Unterhaltungselektronik liegt in der Vernetzung mit IT, Telekommunikation und Internetdiensten", sagte Michael Schidlack, der beim BITKOM für den Bereich zuständig ist, im Vorfeld der Branchenmesse IFA.
Weitere Trends sind die zunehmende Mobilität sowie die Nutzung von Apps auf allen Geräten. Was mit dem Smartphone begann, weitet sich auf weitere Gerätekategorien wie Tablet-PCs oder Fernseher aus. Apps ermöglichen eine deutlich stärkere Individualisierung. Dabei gilt der App-Markt aber als weitgehend entwickelt - einzelnen Stimmen zufolge droht schon die Beliebigkeit.
Der immer stärkere Trend zur Mobilität wirkt sich auch auf die Wertschöpfungskette von Geräteherstellern, Inhalteproduzenten und -aggregatoren sowie Plattformbetreibern aus. Gerätehersteller müssen dem Kundenwunsch nach Vernetzung Rechnung tragen. Zudem bieten sich neue Kooperationsmöglichkeiten, beispielsweise in Form von Bundle-Angeboten für Geräte und Inhalte.
Auch werden Plattformbetreiber vermehrt mit Netzbetreibern zusammenarbeiten, während sie gemeinsam mit Content-Aggregatoren entsprechende Bezahlinhalte zur Verfügung stellen können. Noch nicht durchgesetzt haben sich bislang speziell für den Mobile-Bereich entwickelte Inhalte.
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