Cisco will bis August 10.000 Mitarbeiter entlassen
Die größte Entlassungswelle soll wohl noch bis Ende August über die Bühne gehen. 7.000 Mitarbeiter sollen bis dahin ihre Kündigung erhalten. 3.000 weitere Arbeitsplätze sollen vernichtet werden, indem man Beschäftigte gegen Zahlung einer Abfindung früher in Rente schickt. Allerdings sind die genauen Planungen noch nicht abgeschlossen, hieß es.
Das Frührente-Paket, das Cisco insgesamt 5.800 älteren Beschäftigten angeboten hat, umfasst die Zahlung eines Jahresgehaltes sowie die Fortführung der Krankenversicherung.
Im Zuge der Entlassungen will sich Cisco aus Geschäftsfeldern, die keine ausreichend hohen Renditen abwerfen, zurückziehen. Dies betrifft beispielsweise einfachere, preiswerte Netzwerk-Systeme, bei denen der Konzern zuletzt von Konkurrenten wie Juniper und Hewlett-Packard stark unter Druck gesetzt wurde und Marktanteile abgeben musste.
Das Cisco-Management spekuliert darauf, dass die Entlassungen im Geschäftsjahr 2012 zu Einsparungen in Höhe von 1 Milliarde Dollar führen werden. Allerdings werden Abfindungen und andere Kosten, die mit dem Vorgang verbunden sind, die Bilanzen im vierten Quartal wohl erst mal mit 500 Millionen Dollar bis 1,1 Milliarden Dollar belasten. Offiziell will sich das Unternehmen allerdings erst bei der Bekanntgabe der nächsten Quartalszahlen zu den Planungen äußern.
Ciscos Anteil am weltweiten Umsatz mit Switches war von Anfang 2010 bis zum ersten Quartal 2011 um 5,8 Prozentpunkte auf 68,5 Prozent gefallen. Bei Routern verlor der Hersteller 6,4 Prozentpunkte und kommt derzeit auf 54,2 Prozent. Die letzte Entlassungswelle in dem Unternehmen traf 550 Beschäftigte. Diese erfolgte, als das Unternehmen unter anderem aus der Produktion der Videokamera Flip ausstieg.
Das Frührente-Paket, das Cisco insgesamt 5.800 älteren Beschäftigten angeboten hat, umfasst die Zahlung eines Jahresgehaltes sowie die Fortführung der Krankenversicherung.
Im Zuge der Entlassungen will sich Cisco aus Geschäftsfeldern, die keine ausreichend hohen Renditen abwerfen, zurückziehen. Dies betrifft beispielsweise einfachere, preiswerte Netzwerk-Systeme, bei denen der Konzern zuletzt von Konkurrenten wie Juniper und Hewlett-Packard stark unter Druck gesetzt wurde und Marktanteile abgeben musste.
Das Cisco-Management spekuliert darauf, dass die Entlassungen im Geschäftsjahr 2012 zu Einsparungen in Höhe von 1 Milliarde Dollar führen werden. Allerdings werden Abfindungen und andere Kosten, die mit dem Vorgang verbunden sind, die Bilanzen im vierten Quartal wohl erst mal mit 500 Millionen Dollar bis 1,1 Milliarden Dollar belasten. Offiziell will sich das Unternehmen allerdings erst bei der Bekanntgabe der nächsten Quartalszahlen zu den Planungen äußern.
Ciscos Anteil am weltweiten Umsatz mit Switches war von Anfang 2010 bis zum ersten Quartal 2011 um 5,8 Prozentpunkte auf 68,5 Prozent gefallen. Bei Routern verlor der Hersteller 6,4 Prozentpunkte und kommt derzeit auf 54,2 Prozent. Die letzte Entlassungswelle in dem Unternehmen traf 550 Beschäftigte. Diese erfolgte, als das Unternehmen unter anderem aus der Produktion der Videokamera Flip ausstieg.
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Christian Kahle
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