Cisco hat seine mobilen Datenzentren vorgestellt
Je nach Bedarf lassen sich die Kapazitäten so vergleichsweise schnell ausbauen. Zusätzliche Container können dabei übereinander gestapelt werden, um Platz zu sparen. Nach Angaben Ciscos kann die Lieferung binnen 90 bis 120 Tagen nach der Bestellung erfolgen - was im Vergleich zum Bau und zur Einrichtung eines herkömmlichen Datenzentrums ein sehr kurzer Zeitraum ist.
Üblicherweise stattet Cisco die Module mit Hardware aus eigenem Hause aus. Allerdings können die Kunden auf Wunsch auch mit Produkten anderer Hersteller versorgt werden. Das Unternehmen hat die Container dabei so gestaltet, dass die Kühlung sich flexibel an die jeweiligen Umgebungen anpassen lässt. Das soll die mobilen Datenzentren gerade in kühleren Regionen sehr energieeffizient machen.
Ciscos Container-Datenzentren im Einsatz
Jeder einzelne Container ist mit bis zu 16 Racks ausgestattet, die installierte Hardware mit jeweils bis zu 25 Kilowatt versorgen können. Gekühlt wird der Innenraum über ein System von Wasserleitungen und Wärmetauschern im Boden. Die meisten Hersteller vergleichbarer Systeme greifen die aufsteigende Wärme an der Decke ab, wodurch sich aber die Gefahr ergibt, dass ein Leck große Schäden bei der Hardware verursacht.
Für die mobilen Datenzentren hat Cisco außerdem "Cisco Data Center Operations 360" entwickelt. Dabei handelt es sich um ein Management-Tool, über das für einzelne Racks die jeweiligen Temperaturen einzeln gesteuert werden können. Es macht außerdem Aufzeichnungen, um später Analysen über den Betrieb zu ermöglichen. Auch die Kapazitäts- und Ausrüstungsplanung erfolgt über das Tool. Ohne integrierte Server ist ein Container für rund 1 Million Dollar zu haben.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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