Letzter Shuttle-Flug: Das Ende einer Ära live im Netz
Die NASA wird den Start auf ihrer Webseite übertragen. Der Countdown läuft bereits. Um 17.26 Uhr unserer Zeit soll die Atlantis abheben - vorausgesetzt das Wetter spielt mit. Allerdings haben die Meteorologen bereits gewarnt, dass die Bedingungen nicht ideal sein könnten. Ein Ausweichtermin ist mit morgen um 17.04 Uhr angesetzt. Auch ein Start am Montag wäre noch möglich. Wäre eine weitere Verschiebung erforderlich, könnte der Start erst wieder am 16. Juli stattfinden.
Den ersten Shuttle-Flug ins All absolvierte die "Columbia" am 12. April 1981. Die Raumfähre war das Ergebnis der Entwicklung eines wiederverwendbaren Raumfahrzeugs, mit dem die NASA sich nach dem Ende des Apollo-Programms in den 1970er Jahren befasste. Mit den Shuttles bot sich die Möglichkeit, nicht nur zu einzelnen Missionen ins All aufzubrechen, sondern beispielsweise auch Satelliten im Orbit zu reparieren. Auch beim Bau der Raumstation ISS und ihrer Versorgung spielten die Shuttles der NASA eine entscheidende Rolle.
Die 'Endeavour' im All
Neben dem Prototypen "Enterprise", der nur für Tests innerhalb der Erdatmosphäre genutzt wurde, baute die NASA fünf Shuttles: "Atlantis", "Columbia", "Challenger", "Discovery" und "Endeavour". Diese absolvierten inklusive der letzten Mission 135 Flüge ins All. In zwei Fällen kam es dabei zu fatalen Unfällen. Die "Challenger" explodierte kurz nach dem Start im Jahr 1986. Im Jahr 2003 kehrte die "Columbia" von einer bis dahin erfolgreichen Mission zurück. Ein Schaden im Hitzeschild sorgte jedoch dafür, dass die Raumfähre beim Wiedereintritt in die Atmosphäre auseinander brach. In beiden Fällen starben die jeweils sieben Astronauten an Bord.
Auch die russischen Raumfahrt-Ingenieure arbeiteten in den 1980er Jahren an einem Shuttle-Programm. Dabei entstand die "Buran", die allerdings nicht über Testflüge hinauskam. Wegen des politischen Umbruchs und den daraus folgenden Budget-Problemen stellte man das Projekt Anfang der 1990er Jahre wieder ein.
Mit dem Ende der Shuttle-Ära verliert die NASA vorübergehend die Option, selbst Astronauten ins All zu bringen. Statt dessen ist man in den kommenden Jahren auf die bewährten russischen Sojus-Raumschiffe angewiesen, die seit Jahren das Rückgrat der Versorgung der ISS darstellen. Projekte zur Entwicklung neuer Systeme, mit denen die USA die bemannte Raumfahrt fortsetzen kann, hat die NASA an verschiedene privatwirtschaftliche Firmen vergeben.
Den ersten Shuttle-Flug ins All absolvierte die "Columbia" am 12. April 1981. Die Raumfähre war das Ergebnis der Entwicklung eines wiederverwendbaren Raumfahrzeugs, mit dem die NASA sich nach dem Ende des Apollo-Programms in den 1970er Jahren befasste. Mit den Shuttles bot sich die Möglichkeit, nicht nur zu einzelnen Missionen ins All aufzubrechen, sondern beispielsweise auch Satelliten im Orbit zu reparieren. Auch beim Bau der Raumstation ISS und ihrer Versorgung spielten die Shuttles der NASA eine entscheidende Rolle.
Die 'Endeavour' im All
Neben dem Prototypen "Enterprise", der nur für Tests innerhalb der Erdatmosphäre genutzt wurde, baute die NASA fünf Shuttles: "Atlantis", "Columbia", "Challenger", "Discovery" und "Endeavour". Diese absolvierten inklusive der letzten Mission 135 Flüge ins All. In zwei Fällen kam es dabei zu fatalen Unfällen. Die "Challenger" explodierte kurz nach dem Start im Jahr 1986. Im Jahr 2003 kehrte die "Columbia" von einer bis dahin erfolgreichen Mission zurück. Ein Schaden im Hitzeschild sorgte jedoch dafür, dass die Raumfähre beim Wiedereintritt in die Atmosphäre auseinander brach. In beiden Fällen starben die jeweils sieben Astronauten an Bord.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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