DigiGes: Kampagne zum Erhalt der Netzneutralität
Unterstützt wird das Vorhaben von der Stiftung Bridge. Diese fördert seit dem Jahr 2003 Projekte, die sich dem Schutz der Bürgerrechte in der digitalen Gesellschaft annehmen. Die Stiftung hat beschlossen, im Rahmen ihrer Förderrrunde 2011 einen Betrag von 9.500 Euro für die Netzneutralitätskampagne zur Verfügung zu stellen.
Das Prinzip der Netzneutralität ist heute eines der ungeschriebenen Gesetze des Internets. Es besagt, dass die Netzbetreiber alle Datenpakete gleichberechtigt weiterleiten - ungeachtet dessen, von welchem Internet-Dienst oder Absender sie stammen.
Immer wieder bringen Telekommunikations-Unternehmen aber einen Bruch mit dieser Verfahrensweise ins Gespräch. Sie wollen von Inhalte-Anbietern zusätzliche Gelder kassieren und diesen im Gegenzug mit einer bevorzugten Behandlung ihrer Datenpakete entgegenkommen. "Wer viel zahlt, dessen Datenpakete werden schneller übermittelt. Die Gleichbehandlung im Internet wäre aufgehoben", erklärte Digitale Gesellschaft im Förderantrag.
Kritiker befürchten, dass dann eine Art Zwei-Klassen-Internet entsteht, in dem beispielsweise die Inhalte finanzstarker Medienunternehmen schnell beim Nutzer ankommen, der Content von den zahlreichen privaten Anbietern wie beispielsweise Podcastern hingegen nur langsam aus der Leitung tröpfelt.
Obgleich die Entscheidung über das Thema wegen der großen Bedeutung, die das Internet inzwischen auf die Gesellschaft hat, faktisch jeden betrifft, ist es bislang kaum in der öffentlichen Wahrnehmung angekommen. Mit der Kampagne "Netzneutralität geht alle an!" wolle man deshalb über diese Gefahr aufklären. Geplant sei der Aufbau eines zivilgesellschaftlichen Bündnisses, um gemeinsam mit vielen anderen mehr Aufmerksamkeit auf die Debatte zu lenken, erklärte der Verein.
Das Prinzip der Netzneutralität ist heute eines der ungeschriebenen Gesetze des Internets. Es besagt, dass die Netzbetreiber alle Datenpakete gleichberechtigt weiterleiten - ungeachtet dessen, von welchem Internet-Dienst oder Absender sie stammen.
Immer wieder bringen Telekommunikations-Unternehmen aber einen Bruch mit dieser Verfahrensweise ins Gespräch. Sie wollen von Inhalte-Anbietern zusätzliche Gelder kassieren und diesen im Gegenzug mit einer bevorzugten Behandlung ihrer Datenpakete entgegenkommen. "Wer viel zahlt, dessen Datenpakete werden schneller übermittelt. Die Gleichbehandlung im Internet wäre aufgehoben", erklärte Digitale Gesellschaft im Förderantrag.
Kritiker befürchten, dass dann eine Art Zwei-Klassen-Internet entsteht, in dem beispielsweise die Inhalte finanzstarker Medienunternehmen schnell beim Nutzer ankommen, der Content von den zahlreichen privaten Anbietern wie beispielsweise Podcastern hingegen nur langsam aus der Leitung tröpfelt.
Obgleich die Entscheidung über das Thema wegen der großen Bedeutung, die das Internet inzwischen auf die Gesellschaft hat, faktisch jeden betrifft, ist es bislang kaum in der öffentlichen Wahrnehmung angekommen. Mit der Kampagne "Netzneutralität geht alle an!" wolle man deshalb über diese Gefahr aufklären. Geplant sei der Aufbau eines zivilgesellschaftlichen Bündnisses, um gemeinsam mit vielen anderen mehr Aufmerksamkeit auf die Debatte zu lenken, erklärte der Verein.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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