Skype-Quellcode für den russischen Geheimdienst?
Den aktuellen Einschätzungen zufolge soll die Überlegung im Raum stehen, der Behörde einen Teil des zugehörigen Quellcodes zu überlassen. Einen zugehörigen Bericht hat die Nachrichtenagentur 'Bloomberg' veröffentlicht. Angeblich soll sich das Unternehmen aus Redmond durchaus kooperativ zeigen, wenn es um eine solche Bitte aus nachrichtendienstlichen Kreisen geht.
Die Kommunikationen der Skype-Nutzer könnte der Nachfolger des KGB zwar auch nach der Übergabe von Quellcodeteilen nicht ohne Weiteres abhören, vermuten Sicherheitsexperten. Allerdings würden sich dennoch weitreichende Möglichkeiten für den Geheimdienst ergeben. Immerhin könnte man auf einfachere Weise Schwachstellen ausfindig machen.
Microsoft hat bereits auf diese Spekulationen reagiert und einen Kommentar dazu abgegeben. Derartige Pläne will man nicht verfolgen, heißt es von offizieller Seite. Glaubt man den Angaben der russischen Zeitung, so wäre Skype allerdings nicht das erste Programm, welches Microsoft den Behörden komplett zur Verfügung stellen würde.
Anfang Mai 2011 wurde bekannt, dass Microsoft den Voice over IP (VoIP)-Anbieter Skype für 8,5 Milliarden US-Dollar übernehmen wird. Skype gehörte zuletzt einer Investorengruppe um die Investmentfirma Silver Lake, die Skype im November 2009 für 1,9 Milliarden Dollar von eBay kaufte.
Die Kommunikationen der Skype-Nutzer könnte der Nachfolger des KGB zwar auch nach der Übergabe von Quellcodeteilen nicht ohne Weiteres abhören, vermuten Sicherheitsexperten. Allerdings würden sich dennoch weitreichende Möglichkeiten für den Geheimdienst ergeben. Immerhin könnte man auf einfachere Weise Schwachstellen ausfindig machen.
Microsoft hat bereits auf diese Spekulationen reagiert und einen Kommentar dazu abgegeben. Derartige Pläne will man nicht verfolgen, heißt es von offizieller Seite. Glaubt man den Angaben der russischen Zeitung, so wäre Skype allerdings nicht das erste Programm, welches Microsoft den Behörden komplett zur Verfügung stellen würde.
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