Opera: Google soll Opera systematisch missachten
Bei Opera ist man der Meinung, dass der Internetkonzern Google den hauseigenen Browser systematisch missachtet. Näher zu diesem hat sich der Chief Technology Officer (CTO) von Opera, Hakon Wium Lie, laut einem Bericht des Online-Portals 'The Register' geäußert. Seiner Ansicht nach werden neue Google-Dienste von Opera in den meisten Fällen nicht unterstützt. Daher ist stets eine Nachbesserung der Browserentwickler notwendig.
Als konkretes Beispiel führt der CTO von Opera die Instant Preview-Funktion der Websuche von Google an. Eine Unterstützung für dieses Feature stand für den Opera-Browser nicht von Anfang an zur Verfügung. Abgesehen davon müssen die Entwickler auch bei kleineren Änderungen an Diensten, wie beispielsweise dem E-Mail-Angebot von Google, immer wieder nachbessern.
Hakon Wium Lie würde es sich aus diesem Grund wünschen, von Google frühzeitig über bevorstehende Änderungen informiert zu werden. Gegenwärtig gehen bei Opera keine Informationen in diesem Zusammenhang ein, heißt es.
Aktuell ist man bei Opera mit der Arbeit an der Version 11.50 mit dem Codenamen"Swordfish" beschäftigt. Zu den geplanten Neuerungen gehört beispielsweise das Feature namens Opera Next, wodurch sich neben der Installation einer stabilen Ausführung des Browser auch eine Vorabversion nutzen lässt. Die Vorabversion wird dabei automatisch auf den aktuellen Stand gebracht.
Überdies soll Opera Link um eine Möglichkeit zur Synchronisierung von Passwörtern erweitert werden. Dabei soll es sich um eine Funktion handeln, die immer wieder von den Nutzern verlangt wurde. Neu hinzukommen sollen zudem Erweiterungen für das so genannte Speed-Dial.
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