Klimaerwärmung hat Folgen für Internet & Co.

Forschung & Wissenschaft Die globale Klimaerwärmung wird auch Auswirkungen auf die Telekommunikations-Infrastrukturen haben. Das geht aus der aktuellen Studie "Climate Resilient Infrastructure" hervor, die die britische Regierung vorstellte. Hintergrund dessen ist die Tatsache, dass vor allem extreme Witterungen zunehmen, auf die die Infrastrukturen in gemäßigten Breiten gar nicht oder nur schlecht eingestellt sind. Das beginnt bereits damit, dass starke Regenfälle, die zukünftig wohl vermehrt auftreten werden, beispielsweise die Reichweite von Funk-Verbindungen verschlechtern.

Aber auch der Backbone kann Schaden nehmen, wenn beispielsweise heiße Sommer und feuchte Winter den gewachsenen Boden erodieren lassen und die vergrabenen Leitungen bei Boden-Absenkungen zerstört werden. Indirektere Auswirkungen sieht die Studie beispielsweise in Energie-Engpässen, wenn Windkraftwerke nicht auf die zu erwartenden schwereren Stürme eingerichtet sind und beschädigt werden.

"Effektive Transport- und Kommunikationsnetze und eine geregelte Versorgung mit Strom und Wasser sind eine Basis unserer Wirtschaft", sagte die britische Umweltministerin Caroline Spelman. Daher müsse man sich schon jetzt Gedanken darüber machen, wie kritische Infrastrukturen auf erwartete Veränderungen des Klimas vorbereitet werden.
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