Samsung: Flachbild-TVs sind keine Goldesel mehr

Wirtschaft & Firmen Die angespannte Lage auf dem Markt für Flachbildschirme belastet das Geschäft des südkoreanischen Elektronikkonzerns Samsung. Das schlug sich im ersten Quartal in einem deutlichen Gewinnrückgang nieder. 2,6 Milliarden Dollar Überschuss erwirtschaftete das Unternehmen nach eigenen Angaben. Das sind 30 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres - und dies, obwohl der Umsatz um 7 Prozent auf 34,6 Milliarden Dollar stieg. Hintergrund dessen ist die Tatsache, dass sich mit Flachbildfernsehern, aber auch einigen anderen Produkten im Bereich Unterhaltungselektronik, nicht mehr die guten Gewinnmargen einfahren lassen, wie noch im vergangenen Jahr.

Hinzu kommen der Preisverfall auf dem Arbeitsspeichermarkt. Für positive Impulse sorgt hingegen die Produktion von Flash-Speichern. Die boomende Nachfrage nach Smartphones und Tablet-PCs führt hier dazu, dass Samsung keinerlei Probleme hat, die Produktionsmenge bei voller Auslastung der Werke abzuverkaufen.

Neue Smartphones und Tablets sollen Samsungs Geschäft im zweiten Quartal wieder verstärkt stützen. Allerdings geht das Management weiterhin von einer schwierigen Lage aus. Die Unsichere Situation des europäischen Finanzmarktes und die Folgen des schweren Erdbebens in Japan werden sich wohl bremsend auf die Entwicklung auswirken.
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