Chip-Branche von Überproduktionskrise bedroht
Das teilte das Marktforschungsunternehmen iSuppli mit. Zum Ende des vierten Quartals lagen die Lagerbestände im Durchschnitt bei 83,6 Tageslieferungen. Der ohnehin schon recht hohe Wert des Vorquartals wurde damit noch einmal um 7 Prozent übertroffen.
Zuletzt wurde im zweiten Quartal 2008 ein vergleichsweise hoher Bestand von 84 Tageslieferungen verzeichnet. Durch die aktuelle Situation droht ein weitergehender Einbruch der Preise, durch den die bisherigen Prognosen in die Entwicklung des Weltmarktes hinfällig werden lassen könnte.
Die Marktforscher gingen ohnehin davon aus, dass nach einem Umsatzwachstum von 31,8 Prozent in 2010 in diesem Jahr eine deutlich geringere Steigerung von lediglich 5,6 Prozent zu erwarten ist. Der Ausbruch einer Überproduktionskrise könnte aber dazu führen, dass die Umsätze der Chiphersteller trotz steigernder Absatzmengen insgesamt zurückgehen.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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