Cisco steckt mitten in einer Schwächephase

Wirtschaft & Firmen Der Netzwerkausrüster Cisco hat mit der Bekanntgabe der Geschäftszahlen für das letzte Quartal und dem Ausblick auf die kommende Geschäftsentwicklung Besorgnis bei den Anlegern erregt. Konzernchef John Chambers sprach bei der Präsentation von einem sinkenden Auftragsvolumen seitens der öffentlichen Hand. Außerdem sollen die Gewinnmargen aufgrund des zunehmenden Konkurrenzkampfes nicht mehr so hoch ausfallen wie bisher.

Im abgelaufenen zweiten Geschäftsquartal konnte das Unternehmen seinen Umsatz so zwar um 6 Prozent auf 10,4 Milliarden Dollar steigern. Allerdings fiel der Gewinn um 18 Prozent auf 1,5 Milliarden Dollar.

Damit lag das Unternehmen zwar über den Erwartungen der Analysten, allerdings sorgte der Ausblick auf die kommende Entwicklung die Anleger so nervös, dass der Aktienkurs vorübergehend um gut 10 Prozent einbrach.

Chambers betonte aber auch, dass es sich aktuell um eine Übergangssituation handelt. Neue Technologien sollen das Wachstum zukünftig wieder vorantreiben. Allerdings werde es eine gewisse Zeit dauern, bis die neuen Produkte genug Gewinne abwerfen, um die vorausgegangenen Entwicklungskosten zu kompensieren.
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