Seagate leidet unter starken Turbulenzen am Markt

Wirtschaft & Firmen Das Geschäft des Festplattenherstellers Seagate ist ebenso vom massiven Preiskampf in dem Segment gezeichnet, wie das des Hauptkonkurrenten Western Digital. Das Unternehmen kann seine Festplatten nur zu immer niedrigeren Preisen absetzen. Das führte letztlich dazu, dass der Umsatz in den letzten drei Monaten von 3,03 Milliarden Dollar im Vergleichszeitraum des Vorjahres auf 2,72 Milliarden Dollar sank.

Der Nettogewinn wurde von Seagate mit 150 Millionen Dollar ausgewiesen. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres konnte das Unternehmen noch 533 Millionen Dollar Überschuss vorweisen. Hier schlug sich ein massiver Rückgang der Gewinnmargen durch das Drücken der Verkaufspreise wieder.

Die zugespitzte Situation auf dem Festplattenmarkt hat ihre Ursache vor allem in der gesunkenen Kaufkraft der Privatkunden. Das führte dazu, dass diese trotz der zunehmenden Datenmengen weniger Geld für Speichermedien ausgaben und die Hersteller lieber weniger an ihren Produkten verdienten, als Marktanteile einzubüßen.

Aber auch die Veränderungen bei den Produktkategorien hinterlassen ihre Spuren. So verkaufte Seagate 8 Prozent weniger Festplatten für Desktop-PCs. Der Absatz von Geräten für Notebooks sackte sogar um 12 Prozent ab. Bei Speichermedien, die in Unterhaltungselektronik zum Einsatz kommen verzeichnete man hingegen einen Zuwachs um 18 Prozent, bei externen Festplatten zog der Absatz sogar um 24 Prozent an.
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