Obama plant 'Internet-Ausweis' für die Amerikaner
Im Vorfeld dieser Entscheidung, die vom Cybersecurity Coordinator des Weißen Hauses, Howard Schmidt, verkündet wurde, gab es Diskussionen darüber, ob nicht die National Security Agency (NSA) oder die Heimatschutzbehörde (Homeland Security) für den "Internet-Ausweis" zuständig sein sollten. Schmidt hält das Wirtschaftsministerium für die perfekte Einrichtung, um eine Identitätsverwaltung für das Internet auf die Beine zu stellen.
Der "Internet-Ausweis" stellt keinen Ausweis im wörtlichen Sinne dar, sondern soll eine vertrauenswürdige digitale Identität sein, mit der man sich im Netz eindeutig verifizieren kann. Der Wirtschaftsminister Gary Locke erklärte, dass es zukünftig nicht mehr notwendig sein wird, zahlreiche Passwörter zu behalten. Stattdessen soll auf die "Internet ID" gesetzt werden.
Wie der Internet-Ausweis realisiert werden soll, ist bislang noch unklar. Ein früher Entwurf der Maßnahme sah entweder eine Art Smartcard oder ein digitales Zertifikat vor. Egal für welche Lösung sich am Ende entschieden wird, man wird sich mit dem System eindeutig im Netz identifizieren können. Der Internet-Ausweis wird freiwillig sein, betonte Schmidt.
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Michael Diestelberg
Redakteur bei WinFuture
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