Weißes Haus: Bush hinterließ Obama antike IT
Zum Beginn der Präsidentschaft von Barack Obama hatten dessen Mitarbeiter nicht nur mit den politischen Hinterlassenschaften der Vorgänger-Regierung unter George W. Bush zu kämpfen. Auch die IT-Ausstattung, also ihre grundlegenden Arbeitswerkzeuge, ließen zu wünschen übrig.
Dies berichtete Brook Colangelo, der IT-Chef des Weißen Hauses, auf der "Premier 100 IT Leaders Conference" des Fachmagazins 'Computerworld'. Dieser nahm seine Tätigkeit zeitgleich mit Obama am 20. Januar 2009 auf. In der ersten Zeit waren die Probleme so groß, dass er und seine Mitarbeiter rund 80 Stunden pro Woche beschäftigt waren, um die Arbeitsfähigkeit der Präsidenten-Stabes sicherstellen zu können.
Wie Colangelo ausführte, hatte 82 Prozent der Hardware im Sitz des US-Präsidenten das Ende ihres Lebenszyklus erreicht. Selbst der Personalchef Rahm Emanuel musste an seinem Schreibtisch mit einem PC auskommen, bei dem das Diskettenlaufwerk noch zur Standardausstattung gehörte. Die positivste Erfahrung, die Colangelo machte, war es noch, dass er den gesamten Stab am ersten Tag zumindest mit Blackberrys ausstatten konnte.
Allerdings bedeutete dies noch nicht, dass zumindest eine Reibungslose Kommunikation sichergestellt war. Denn das E-Mail-System des Weißen Hauses war an den ersten 40 Tagen von Obamas Präsidentschaft zu 23 Prozent der Zeit offline. Schuld daran war nicht einfach nur betagte Hardware, sondern auch die Tatsache, dass es nur ein Datenzentrum gab. "Wir hatten keine Redundanz", erklärte Colangelo.
Zum ersten Mal tauchten die Probleme sechs Tage nach Amtsantritt Obamas auf. "Unsere E-Mail-Server standen 21 Stunden still", führte der IT-Chef des US-Präsidenten aus. "In meiner ganzen Karriere hatte es noch nie so einen schlimmen Tag gegeben." Letztlich bekam man das System am kommenden Morgen wieder online, allerdings folgten noch einige weitere Ausfälle.
In der Folgezeit mussten Colangelo und seine Mitarbeiter also nicht nur Probleme lösen, sondern faktisch die gesamte Ausstattung erneuern. Im Zuge dessen wurde auch ein neues Team namens "Government Operations and Lead for Inspection and Execution" - kurz: GOALIE - aufgebaut. Dessen Mitarbeiter sind rund um die Uhr verfügbar und haben ausschließlich die Aufgabe, die Datenzentren zu überwachen und jeden Ausfall schnellstmöglich zu beheben.
Wie Colangelo ausführte, hatte 82 Prozent der Hardware im Sitz des US-Präsidenten das Ende ihres Lebenszyklus erreicht. Selbst der Personalchef Rahm Emanuel musste an seinem Schreibtisch mit einem PC auskommen, bei dem das Diskettenlaufwerk noch zur Standardausstattung gehörte. Die positivste Erfahrung, die Colangelo machte, war es noch, dass er den gesamten Stab am ersten Tag zumindest mit Blackberrys ausstatten konnte.
Allerdings bedeutete dies noch nicht, dass zumindest eine Reibungslose Kommunikation sichergestellt war. Denn das E-Mail-System des Weißen Hauses war an den ersten 40 Tagen von Obamas Präsidentschaft zu 23 Prozent der Zeit offline. Schuld daran war nicht einfach nur betagte Hardware, sondern auch die Tatsache, dass es nur ein Datenzentrum gab. "Wir hatten keine Redundanz", erklärte Colangelo.
Zum ersten Mal tauchten die Probleme sechs Tage nach Amtsantritt Obamas auf. "Unsere E-Mail-Server standen 21 Stunden still", führte der IT-Chef des US-Präsidenten aus. "In meiner ganzen Karriere hatte es noch nie so einen schlimmen Tag gegeben." Letztlich bekam man das System am kommenden Morgen wieder online, allerdings folgten noch einige weitere Ausfälle.
In der Folgezeit mussten Colangelo und seine Mitarbeiter also nicht nur Probleme lösen, sondern faktisch die gesamte Ausstattung erneuern. Im Zuge dessen wurde auch ein neues Team namens "Government Operations and Lead for Inspection and Execution" - kurz: GOALIE - aufgebaut. Dessen Mitarbeiter sind rund um die Uhr verfügbar und haben ausschließlich die Aufgabe, die Datenzentren zu überwachen und jeden Ausfall schnellstmöglich zu beheben.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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