Treffen mit Obama: Top-IT-Manager voller Egoismus
Im Februar hatte US-Präsident Barack Obama eine Reihe von Top-Managern aus der IT-Branche der USA zum Essen geladen. Sein Ziel war es, von den Spitzenvertretern einer erfolgreichen Industrie Ideen zu erhalten, mit denen man die gesamte US-Wirtschaft wieder voranbringen könnte.
Seine Erwartungen wurden allerdings zum größten Teil enttäuscht. Das geht aus einer Passage in der offiziellen Biographie über den Apple-Mitbegründer Steve Jobs von Walter Isaacson hervor, die dieser Tage auf den Markt kommt. Eine der wenigen Ausnahmen, die Obama nicht verärgerten, war demnach wohl Facebook-Gründer Mark Zuckerberg.
Die meisten der im Weißen Haus versammelten Vertreter der IT-Branche sollen demnach vor allem bemüht gewesen sein, ihr eigenes Unternehmen beim US-Präsidenten in ein gutes Licht zu rücken. Einige, wie der Chef des Netzwerkausrüsters Cisco, John Chambers, nutzten die Gelegenheit sogar, um zu versuchen, direkte Vorteile aus dem Empfang herauszuschlagen. Der Genannte soll Obama direkt nach einer Sonderregelung gefragt haben, die es großen Unternehmen ermöglicht, Gewinne aus Geschäften in Übersee unversteuert einzustreichen.
Zuckerberg, der dafür bekannt ist, sich auf den Kern einer konkreten Sache konzentrieren zu können, soll sich daraufhin an die neben ihm sitzende Obama-Beraterin Valerie Jarrett gewandt haben: "Wir wollten doch darüber reden, was wichtig für dieses Land ist. Warum spricht der nur darüber, was gut für ihn ist?", so Zuckerberg.
Steve Jobs soll auf dem Treffen immerhin konkret darauf hingewirkt haben, dass den High Tech-Industriezweigen in den USA mehr Fachkräfte zur Verfügung stehen. Er forderte insbesondere, dass ausländische Studenten, die an einer US-Universität einen Abschluss machten, möglichst einfach an eine Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis kommen und nicht aus dem Land vergrault werden.
Obama reagierte darauf in der typischen Manier eines Politikers: Er erklärte, dass eine entsprechende Änderung am Einwanderungsgesetz auf den Weg gebracht wurde, aber letztlich am US-Kongress scheiterte. Jobs, der es von seiner Position bei Apple eher gewohnt ist, seine Pläne strikt durchzusetzen, wollte dies aber nicht akzeptieren: "Der Präsident ist zwar sehr schlau, erklärte uns aber in erster Linie, warum Dinge nicht erledigt werden können. Das machte mich wütend.", erklärte er gegenüber seinem Biographen.
Die meisten der im Weißen Haus versammelten Vertreter der IT-Branche sollen demnach vor allem bemüht gewesen sein, ihr eigenes Unternehmen beim US-Präsidenten in ein gutes Licht zu rücken. Einige, wie der Chef des Netzwerkausrüsters Cisco, John Chambers, nutzten die Gelegenheit sogar, um zu versuchen, direkte Vorteile aus dem Empfang herauszuschlagen. Der Genannte soll Obama direkt nach einer Sonderregelung gefragt haben, die es großen Unternehmen ermöglicht, Gewinne aus Geschäften in Übersee unversteuert einzustreichen.
Zuckerberg, der dafür bekannt ist, sich auf den Kern einer konkreten Sache konzentrieren zu können, soll sich daraufhin an die neben ihm sitzende Obama-Beraterin Valerie Jarrett gewandt haben: "Wir wollten doch darüber reden, was wichtig für dieses Land ist. Warum spricht der nur darüber, was gut für ihn ist?", so Zuckerberg.
Steve Jobs soll auf dem Treffen immerhin konkret darauf hingewirkt haben, dass den High Tech-Industriezweigen in den USA mehr Fachkräfte zur Verfügung stehen. Er forderte insbesondere, dass ausländische Studenten, die an einer US-Universität einen Abschluss machten, möglichst einfach an eine Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis kommen und nicht aus dem Land vergrault werden.
Obama reagierte darauf in der typischen Manier eines Politikers: Er erklärte, dass eine entsprechende Änderung am Einwanderungsgesetz auf den Weg gebracht wurde, aber letztlich am US-Kongress scheiterte. Jobs, der es von seiner Position bei Apple eher gewohnt ist, seine Pläne strikt durchzusetzen, wollte dies aber nicht akzeptieren: "Der Präsident ist zwar sehr schlau, erklärte uns aber in erster Linie, warum Dinge nicht erledigt werden können. Das machte mich wütend.", erklärte er gegenüber seinem Biographen.
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