Tablet-Betriebssysteme: Intel kritisiert Microsoft

Mobile Betriebssysteme Der Chiphersteller Intel ist mit Microsofts Fortschritten zur Schaffung eines Betriebssystems, das auch auf Tablet-PCs eingesetzt werden kann, unzufrieden. Die Entwicklung eines entsprechenden Produkts dauert dem Unternehmen schlicht zu lange. "Wir haben schon seit langer Zeit versucht, Microsoft dazu zu bewegen, ein Tablet-Betriebssystem anzubieten. Wir, und auch andere wie Dell", sagte Tom Kilroy, Leiter der Vertriebs- und Marketingsparte Intels, laut einem 'CNet'-Bericht.

Aber nicht nur Microsoft, sondern auch Google habe seine Schwierigkeiten gehabt, ein Tablet-optimiertes System anzubieten. Der Suchmaschinenkonzern kann erst jetzt mit Android 3.0 ein Produkt vorlegen, das speziell für den Bereich gedacht ist.

Kilroy sieht in den Problemen der Software-Hersteller in dem Bereich offenbar einen wesentlichen Grund, warum das Geschäft mit Tablet-Systemen erst in Schwung kam, als Apple mit seinem iPad auftauchte. Dieses wird allerdings mit ARM-Prozessoren betrieben.

Intels Bestrebungen, in dem Markt Fuß zu fassen, beschränken sich bisher auf einige Nischenprodukte, die mit Atom-Prozessoren ausgestattet sind. Wegen des enormen Potenzials des Marktes hat man bei dem Konzern aber eine eigene Abteilung eingerichtet, die sich ausschließlich um Netbooks und Tablets kümmern soll.
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