Apple: Homophobe christliche App bleibt gesperrt

Wirtschaft & Firmen Der Computer-Konzern Apple hat sich auch nach einer erneuten Prüfung geweigert, eine iPhone-App mit dem Namen "Manhattan Declaration" in seinem AppStore zuzulassen. Die Anwendung stammt aus dem Umfeld fundamental-christlicher Gruppen. In einer ersten Version, die im Oktober noch kurzzeitig im AppStore zu finden war, wurden schlicht Glaubensgrundsätze verbreitet. Dem Nutzer wurde unter anderem mitgeteilt, dass Abtreibungen und Homosexualität unmoralisch seien und Ehen zwischen gleichgeschlechtlichen Partnern keinesfalls zugelassen werden dürften.

Nach Protesten der Gay & Lesbian Alliance Against Defamation (GLAAD) reagierte Apple mit einer Sperrung der App. Der Anbieter reichte sie daraufhin im Dezember in einer überarbeiteten Fassung erneut ein. Nun wurden die gleichen Inhalte in Form eines Quiz-Spiels vermittelt, bei dem die Nutzer Punkte bekamen, wenn sie gemäß der Glaubensdogmen antworteten.

Laut einem Apple-Sprecher verstoße die App inhaltlich weiterhin gegen die Richtlinien, da sie einzelne Bevölkerungsgruppen diffamiert und somit "potentiell schädlich" sei.
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