Telekom-Mitarbeiter wollen 6,5 Prozent mehr Lohn

Wirtschaft & Firmen Die Gewerkschaft Verdi will mit der Forderung einer 6,5-prozentigen Lohnerhöhung in die kommenden Tarifverhandlungen mit der Deutschen Telekom einsteigen. Damit die Steigerung gerade bei den unteren Lohngruppen aber nicht zu gering ausfällt, soll der Konzern mindestens 170 Euro mehr zahlen. Einen entsprechenden Beschluss hat die Große Tarifkommission der Gewerkschaft heute in Berlin gefasst.

"Die Beschäftigten müssen angemessen am Gesamterfolg des Unternehmens beteiligt werden", sagte Verdi-Bundesvorstandsmitglied Lothar Schröder. Dies gelte insbesondere für die Beschäftigten in den T-Service-Gesellschaften. Dort fällt die so genannte Ausgleichzulage im kommenden Jahr weg. "Diese Lücke muss mehr als ausgeglichen werden", betonte Schröder.

Darüber hinaus sollen die Ausbildungsvergütungen um monatlich 70 bis 90 Euro angehoben werden, fordert die Gewerkschaft. Beamtinnen und Beamte sollen nach dem Willen der Tarifkommission einen Differenzausgleich zwischen der Tarifsteigerung und der Anhebung der Besoldung erhalten. Von der Tarifrunde, die am 18. Januar 2011 beginnt, sind insgesamt rund 105.000 Beschäftigte betroffen.
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