Telekom-Prozess wird am Mittwoch fortgesetzt
Wann mit einem Ende dieses Prozesses zu rechnen ist, lässt sich gegenwärtig nur schwer abschätzen. Das Gericht wird sich nun näher mit der Frage beschäftigen müssen, ob die Deutsche Telekom in ihrem Börsenprospekt ausreichend auf Risiken im Zusammenhang mit strafrechtlichen Ermittlungen hingewiesen hat.
Ursprünglich wurde die angesetzte Schlussverhandlung nach 15 Verhandlungstagen wieder abgesagt. Dies hat in erster Linie damit zu tun, dass die Klägeranwälte den Arbeitsplan des OLG immer wieder um neue Punkte ausweiten konnten.
Grundsätzlich läuft dieses Verfahren bereits seit 2004. Insgesamt fordern 17.000 Kleinanleger der Telekom Schadenersatz für erlittene Kursverluste in Höhe von rund 80 Millionen Euro, schreibt die 'Süddeutsche'.
Vorgeworfen wird der Telekom diesbezüglich, dass schwere Fehler im Börsenprospekt zum so genannten dritten Börsengang im Jahr 2000 begangen wurden. Damals stürzte der Wert der ausgegebenen Aktien sehr schnell in den Keller.
Birgitta Schier-Ammann tritt am Mittwoch als Nachfolgerin in diesem Prozess des inzwischen pensionierten Christian Dittrich auf. Im Zuge der bisherigen Verhandlungen konnte Dittrich seinen eigenen Angaben zufolge keine gravierenden Fehler in den Prospekten der Telekom erkennen.
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