Wikileaks-Anhänger rächen sich an MasterCard
Bereits seit den frühen Morgenstunden ist der Internetauftritt des Unternehmens so gut wie gar nicht erreichbar. Wer lange genug wartet, kommt manchmal durch. Dies gilt als sicheres Anzeichen für eine Denial-of-Service-Attacke. Dazu werden massenhaft Datenpakete an den Webserver geschickt, bis dieser unter der Last einknickt. Oftmals sind hunderte Rechner daran beteiligt.
Im aktuellen Fall von MasterCard hat sich die "Operation Payback" zu den Angriffen bekannt. Sie hatte auch die Seite der Schweizer Postfinance für zwei Tage ausgeschaltet. Visa und Paypal, die Wikileaks ebenfalls nicht mehr unterstützen, sind weiterhin erreichbar. Zwar gab es DoS-Angriffe auf das Tochterunternehmen von eBay, allerdings ohne sichtbaren Erfolg.
Hinter "Operation Payback" stehen laut 'Spiegel Online' einige Mitglieder der Plattform 4Chan, die die Angriffe über den Twitter-Account @Anon_Operation koordinieren. Bei 4Chan handelt es sich um eine Community, die als Ursprung der Anonymous-Bewegung gilt. In der Vergangenheit gingen bereits diverse Protestaktionen von 4Chan aus.
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Michael Diestelberg
Redakteur bei WinFuture
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