Internet-Troll zu 18 Wochen Gefängnis verurteilt

Recht, Politik & EU Wegen der Verbreitung böswilliger Mitteilungen im Internet ist ein 36-Jähriger aus Manchester in Großbritannien zu 18 Wochen Haft verurteilt worden. Im Netz provozierte er Angehörige von Verstorbenen. Der arbeitslose Colm Coss bezeichnet sich laut einem Artikel der 'Manchester Evening News' selbst als Internettroll. In den meisten Fällen machte der Verurteilte seine Äußerungen auf den Facebook-Seiten Verstorbener.

Coss wurde nun von einem Gericht nach dem Communications Act 2003 verurteilt. Die Verteidigung versuchte vergeblich psychische Probleme strafmindernd geltend zu machen. In den Augen der Vorsitzenden Richterin des Manchester Magistrates Court hat der Internet-Troll seine Aktivitäten genossen und zeigte im Nachhinein keine Reue.

Gefasste wurde Colm Coss, weil er seinen Nachbarn Briefe mit Fotos von ihm selbst schickte. Darin bezeichnete er sich selbst als Internetroll. Bei seiner Verhaftung zeigte er sich laut dem Artikel geständig.
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