Hamburg: Innenminister weiht Nacktscanner ein
In den Augen des Bundesinnenministers stellt der heutige Tag einen wichtigen Schritt zu einer verbesserten Luftsicherheitskontrolle auf deutschen Flughäfen dar. Im Rahmen dieser Veranstaltung stellte Thomas de Maizière erneut klar, dass die wichtigen Grundvoraussetzungen für den Einsatz solcher Geräte vollständig erfüllt wurden.
Dazu gehören die gesundheitliche Unbedenklichkeit, die Wahrung der Persönlichkeitsrechte und ein Mehrwert für die Luftsicherheit. Gegenwärtig ist die Nutzung der beiden Geräte in Hamburg noch auf freiwilliger Basis möglich. Alternativ steht auch die klassische Kontrolle weiterhin zur Verfügung.
Abbilder vom Körper der Passagiere werden bei dem Gerät vom Typ L-3 ProVision ATD nicht erzeugt. Zu sehen ist lediglich eine Art Strichmännchen. Besonders hervorgehoben werden nur verdächtige Stellen, die anschließend von dem Personal kontrolliert werden müssen. Die diesbezüglich erzeugten Daten sollen kurz nach der Kontrolle gelöscht werden.
Für die versammelte Presse ging der Minister drei Mal durch den Scanner. An dem Strichmännchen leuchteten bei allen drei Versuchen gelbe Punkte auf dem Bildschirm an verschiedenen Stellen auf, berichtet der 'Spiegel'.
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