Microsoft: Windows Media Center für Fernseher

Windows Alle Welt redet von Google TV. Namenhafte Hersteller wie Sony und Samsung wollen bereits in wenigen Wochen die ersten Fernseher mit integriertem Google TV in den Handel bringen, zumindest in den USA. Aber auch Microsoft schläft nicht. So hat der Redmonder Konzern sein Betriebssystem Windows Embedded 7 um das Windows Media Center erweitert. Die Software soll auf den Atom-Prozessoren von Intel laufen, die in SoCs zum Einsatz kommen. Intels kommender CE-4300 bringt beispielsweise einen Atom-Kern, HD-Decoder sowie einen Encoder mit, der Videos für Handheldgeräte umwandelt. Damit würden die Fernseher mit dem Windows Media Center auch zum Videorekorder und Server werden.

Auf dem Intel Developer Forum präsentierte Microsoft einen ersten Prototypen, der allerdings noch nicht sehr ausgereift war. Vorschaubilder und ähnliche Features ließen immer einige Sekunden auf sich warten. HD-Videos ruckelten bei der Wiedergabe. Doch bis zum Marktstart im Jahr 2011 hat Microsoft noch genug Zeit, um diese Probleme zu beseitigen.

Dank des Windows Media Centers kann man auf dem Fernseher nicht nur TV-Sendungen anschauen, sondern auch Musik, Bilder und Videos aus dem Netzwerk abrufen. Im Vergleich mit Google TV stellt die Vernetzung des Fernsehers mit anderen Windows-PCs im Haushalt einen großen Vorteil dar. Google TV beschränkt sich auf Web-Inhalte.
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