Street View-Widersprüche: Ilse Aigner macht Druck

Recht, Politik & EU Auch die Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner ist der Meinung, dass der US-amerikanische Internetkonzern Google die vierwöchige Widerspruchsfrist für den Kartendienst Street View verlängern sollte. Insbesondere für Länder, in denen gegenwärtig Ferien sind, ist in den Augen von Ilse Aigner eine Verlängerung der Frist dringend notwendig. Am heutigen Montag hat sich die Verbraucherschutzministerin unter anderem aus diesem Grund in Hamburg mit Vertretern von Google getroffen.

Zu den genauen Inhalten dieser Gespräche wollte das Verbraucherschutzministerium keine konkreten Angaben machen. Zugesichert wurde jedoch, dass sich Ilse Aigner für eine Verlängerung der vierwöchigen Frist über den 15. September hinaus eingesetzt hat.

Desweiteren fordert die Verbraucherschutzministerin mehr Offenheit vom US-amerikanischen Internetkonzern. Dies betrifft auch die Zahl der bereits schriftlich oder per E-Mail eingereichten Widersprüche, berichtet 'RP-Online'.

Inzwischen geht das Ministerium davon aus, dass mehr als 50.000 Einsprüche gegen die Veröffentlichung von Bildern bei Street View per Brief oder Fax eingereicht wurden. Bis Ende des Jahres könnten es den Einschätzungen zufolge mehr als 200.000 Widersprüche werden.

Während die angesprochenen Widersprüche per E-Mail oder Brief schon seit Längerem eingereicht werden können, teilte Google bislang nicht mit, ab wann die zugehörige Internet-Anwendung zur Verfügung stehen wird. Laut einem Google-Sprecher wird der Termin noch abgestimmt.
Diese Nachricht empfehlen
Jetzt einen Kommentar schreiben


Alle Kommentare zu dieser News anzeigen
Kommentar abgeben Netiquette beachten!
Einloggen
Folgt uns auf Twitter
WinFuture bei Twitter
Interessante Artikel & Testberichte
WinFuture wird gehostet von Artfiles
Tipp einsenden
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen? Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links, um WinFuture zu unterstützen: Vielen Dank!