Apple-Chef Jobs: Der traditionelle PC hat ausgedient

MacOS Apple-Chef Steve Jobs geht davon aus, dass sich die "Ära der PCs" allmählich dem Ende entgegen neigt. Anlässlich der Konferenz D: All Thing Digital erklärte er, dass bald nur noch wenige Menschen einen traditionellen PC benötigen würden. Jobs verglich die Entwicklung des PCs laut 'CNet' mit der des Automobils. So habe es, als man in den USA noch vorrangig auf Landwirtschaft setzte, fast ausschließlich kleine Nutzfahrzeuge gegeben, weil diese auf den Farmen benötigt wurden. Normale Autos wurden ihmzufolge erst mit der wachsenden Bedeutung der Städte populär.

Mit dem PC werde es wie mit den Nutzfahrzeugen sein, so Jobs. Es werde sie immer noch geben, doch nur noch einer von vielen Menschen werde ein solches Gerät benötigen. Durch Verbesserungen in der Chiptechnologie und bei der Software würden Geräte wie das iPad künftig in der Lage sein, auch Aufgaben herkömmlicher PCs durchzuführen.

Als Beispiele nannte er die Bearbeitung von Videos und Grafiken. Für viele erfahrene PC-Nutzer sei die Umstellung natürlich schwierig, weil sie sich lange auf solche Systeme verlassen hätten. Man spreche zwar gern von der "Post-PC-Ära", doch wenn sie tatsächlich eintrete, sei dies für manchen unangenehm.

Den Vorteil bei Geräten wie dem iPad sieht Jobs in einer direkteren und intimeren Beziehung zwischen dem Nutzer und dem Internet, den Medien und Inhalten sowie den Anwendungen. Das Nutzungserlebnis erscheine, als ob etwas dazwischen entfernt worden sei, das einen direkten Zugriff bisher erschwerte.
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