Browser: Ubuntu bald mit Chrome statt Firefox?

Browser Laut einem Bericht der Website 'Ubergizmo' denken die Entwickler der bekannten Linux-Distribution Ubuntu darüber nach, in ihrer Netbook-Edition zukünftig auf den Browser Chrome zu setzen. Bislang kam Firefox zum Einsatz. Seit vielen Jahren wird Firefox als Standard-Browser in den meisten Linux-Distributionen verwendet, darunter auch Ubuntu, die als erfolgreichste Linux-Distribution für den Desktop gilt. Durch den offenen Quellcode und der Möglichkeit, eigene Addons zu entwickeln, war Firefox bislang eine gute Wahl. Inzwischen bietet Google Chrome aber ähnliche Features.

Bislang wurde keine offizielle Entscheidung über die Wahl des Browsers gefällt. Man kann jedoch davon ausgehen, dass es einige Testversionen der Ubuntu 10.10 Netbook Edition geben wird, in denen Chrome zum Einsatz kommt. Ob diese Entscheidung dann auch für die Desktop-Version gilt, ist unklar. Eine derartige Umstellung würde in jedem Fall zu Protesten von Teilen der Nutzergemeinde führen.



Die Netbook-Edition von Ubuntu wird mit einer speziellen Benutzeroberfläche namens Unity ausgestattet. In dieser wird die Applikations-Navigation an die linke Seite des Bildschirms gelegt. Damit reagieren die Ubuntu-Entwickler auf die zunehmende Verbreitung von Breitbild-Formaten.

Ungenutzter Platz an den Seiten der Oberfläche kann so für die Navigationsleiste genutzt und mehr Platz für vertikal angeordnete Web-Inhalte zur Verfügung gestellt werden. Unity erhält außerdem Buttons, die für die Bedienung über Touchscreens besser geeignet sind.
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